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Die Zeit
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 Zimmer 003

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BeitragThema: Zimmer 003   Fr Jun 20, 2014 3:17 pm

das Eingangsposting lautete :

Das Zimmer hat weiße Wände und einen hellbraunen Boden, sodass er neutral wirkt. Auf der linken und rechten Seite stehen jeweils ein Hochbett und daneben ein Nachtkästchen.
Ein großes Fenster lässt viel Licht in den Raum, kann jedoch aus Sicherheitsgründen nicht geöffnet werden.
Neben jedem Hochbett steht ein großer Schrank, den sich jeweils zwei Kinder teilen müssen.

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Kyle

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BeitragThema: Re: Zimmer 003   So Mai 17, 2015 2:20 pm





Robin






» Robin geisterte durch das Schloss und schaute sich hier und dort noch einmal genauer um. Er war noch nicht lange hier, also wusste er nicht genau wo was war. Hier und dort blieb er auch stehen und setzte sich einen Augenblick um seinen Gedanken nachzugehen. Dann ging er in Richtung des Mädchenflures und freute sich darauf seine Schwester wieder zu sehen. Er hatte sie irgendwie vermisst. Sie war die einzige, die er hier kannte und auch die Vertrauteste. Schließlich hatten die beiden eine schwer Vergangenheit hinter sich, was die beiden noch mehr zusammen geschweißt hat.
Er wollte gerade weiter gehen, als plötzlich das Mädchen aus der Mensa ihm in die Arme stolpere. Aus Reflex, fing er sie auf und zog sie an sich ran. Die beiden standen ganz dicht aneinander und Robin atmete etwas schneller als normal, da er sich erschreckt hatte. Das blonde Mädchen hatte ihre Haare zusammen gebunden, doch man konnte trotzdem sehen, dass ihre Haare sehr widerspenstig waren.
"Langsam wird das ja zur Gewohnheit, dass ich dich auffange. ", meinte Robin und lächelte sie verschmitzt an.  «


trifft auf Ivy




© Evan
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BeitragThema: Re: Zimmer 003   Do Mai 21, 2015 6:00 pm

Ivy stolperte und fiel nach hinten um. Doch jemand fing sie auf und hielt sie in den Armen fest. Eine Stimme drang an ihr Ohr, eine nicht unbekannte. Du? fragte sie überrascht nach und ihr Gesicht hatte immer noch den Ausdruck der Überraschung. Äh.. stammelte sie auf seine Worte. Ivy los reiß dich zusammen! schimpfte sie sich in Gedanken. D-danke schon wieder murmelte sie etwas verlegen und richtete sich in seinem umarmenden Griff auf. Sie stand ganz nah bei ihm, konnte seinen Atem auf ihrer Haut spüren. Eigentlich wollte sie Robin bitten, sie jetzt langsam loszulassen, aber andererseits genoss das Mädchen seine Wärme und das sie bei ihm war, deshalb schwieg sie und sagte nichts, versuchte diesen Moment so lange wie möglich zu bewahren. Das kannst du öfter machen sagte die blondhaarige und grinste ihn an. Oh und ich, habe es das letzte mal versäumt mich vorzustellen sagte sie schnell. Ich bin Ivy ein lächeln huschte über ihre Lippen.
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BeitragThema: Re: Zimmer 003   Fr Mai 22, 2015 8:03 am





Robin






» Robin hielt das Mädchen fest, welches im bereits in der Mensa in die Arme gefallen war. Sie schien nicht immer ganz zu wissen, wo sie ihre Füße hinsetzte. Der Junge fand das irgendwie amüsant, dass dieses blonde Mädchen so ungeschickt war.
Als sie dann vor sich hin stotterte, musste Robin lächeln. In seinen Mundwinkeln bildeten sich kleine Grübchen und er strich leicht mit der Hand über den linken Arm des Mädchens.
"Wenn das so weiter geht, dass muss ich das jetzt wohl öfter machen. Ich bin Robin, entgegnete der Junge und lachte.
"Wollen wir vielleicht in die Kneipe gehen? Dort könnten wir etwas trinken. , fragte er und nahm das Mädchen in seinen Arm und führte sie zur Kneipe. «

-------> Kneipe


geht mit Ivy zur Kneipe




© Evan







Kyle






» Wow...
Dieses Mädchen raubte Kyle noch den Verstand. Sie war so begehrenswert und leidenschaftlich. Sie war freundlich, etwas schüchtern, hatte Humor und war bildhübsch. Genau der Geschmack von Kyle. Doch hatte sie noch etwas anderes an sich. Etwas geheimnisvolles, welches Kyle so verrückt machte. Das letzte Mal, dass er einem Mädchen so nahe gekommen war, war vor zwei Jahren gewesen.

Während er Maxi küsste und sie anhob, spürte er, wie sie ihre Beine um seinen Körper schlang und ihre Arme um seinen Hals. Er spürte und schmeckte sie. Langsam ging Kyle zwei Schritte nach vorne und drückte das rothaarige Mädchen damit an die Wand. Er drückte sein Becken an das von ihr. Sein Atem wurde immer schneller und Kyle wurde ganz warm. Sein Blut strömte durch seinen ganzen Körper. Jedoch staute es sich an einer bestimmten Stelle. Aber er wusste, dass Maxi noch nicht so weit war.
Seine Zunge spielte mit der des Mädchens und anscheint mochte sie es auch.
Doch dann löste Kyle sich von Maxi und stellte sie wieder auf ihre eigenen Füße. Immer noch drängte er sie an die Wand und ihre Nasenspitzen berührten sich immer noch.
Kyle´s blaue Augen sah in die grauen Augen von Maxi und es war ein so eine Spannung zwischen den beiden, dass man es richtig knistern hörte.
"Ich...ich denke du solltest jetzt auf den Zimmer gehen. ", flüsterte Kyle atemlos und sah Maxi an und dann wieder ihre Lippen. Er lies seine Hände von ihrer Talje auf ihren Hintern rutschen und kniff leicht hinein.  «


kommt vom Schlossturm / ist bei Maxi




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BeitragThema: Re: Zimmer 003   Mi Aug 26, 2015 11:52 am





Maxi






» Sie erschrack als Kyle sie hoch nahm und wie aus Reflex legte sie ihre Beine um seine Hüfte, hielt sich mit ihrem Armen um seinen Nacken fest. Und dann küsste er sie.
Es war überwältigend intensiv, er drückte sie an die kühle Wand, drückte sich gegen sie, so dass sie seine Erektion spürte. Seine Zunge drang in ihren Mund ein und spielte mit ihrer.
Sie war erschrocken und fasziniert zugleich. Dieses Gefühl, was sich in ihr ausbreitete war mit keinen Wörtern dieser Welt zu beschreiben. Sie fühlte sich geborgen, sicher.

Kyle unterbrach den Kuss, stellte sie wieder auf den Boden, doch noch immer war er ihr nah... so nah. Sie musste schlucken, atmete schwer, als sie die Augen öffnete und zu ihm aufsah.
Wow.
Seine Worte hörte sie kaum, aber vielleicht hatte er recht.
Sie nickte nur, noch immer sprachlos und schlängelte sich aus dem Gefängnis, welches aus der Wand und ihm bestand. Sofort vermisste sie seine Wärme, doch wenn sie jetzt nicht ging... das konnte sie sich nicht ausmalen.
,,Gute Nacht, Kyle.", murmelte sie und lächelte ihn an, dann verschwand sie in der Tür und ließ sich auf ihr Bett fallen.
Verdammt. «

vor ihren Zimmer




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BeitragThema: Re: Zimmer 003   Mi Aug 26, 2015 2:37 pm





Kyle






» Diese Mädchen bringt mich noch ins Grab.
Schwer atmen hatte sich Kyle von maxi gelöst und er stand noch ein Augenblick ganz nah vor ihr. Er musste sich zusammenreißen. Er würde einen super Kerl abgeben, wenn er sie jetzt gleich mit auf sein Zimmer nehmen würde. Sie sah ihn noch einmal an und Kyle dachte, er würde sich in ihren unergründlichen Augen verlieren. Sie schienen wie graue endlose Meere zu sein. Er würde nur zu gerne wissen, was sie jetzt dachte. Hatte er sich vielleicht zu weit vorgewagt? Nein das konnte nicht sein, denn sie war es gewesen, die ihn zuerst geküsst hatte. Klar, zwar hätte er sie, wenn sie nur einen Augenblick noch gewartet hätte, dasselbe getan, aber das stand ja jetzt hier nicht zu Debatte.

Als sie sich dann unter seinem Arm zu ihrer Tür bewegte, blieb Kyle noch einen Augenblick an die Wand gelehnt stehen. Er musste erstmal ein paar Mal tief Luft holen, um wieder zu Atem zu kommen. Dann biss er sich auf die Unterlippe und lächelte verschmitzt. Als Maxi dann an ihrer Tür war und sie ihm eine gute Nacht wünschte, dachte er, seine Welt würde stehen bleiben.
"Gute Nacht Maxi. Wir sehen uns morgen." Er stützte sich von der Wand ab und drehte sich um. Als er ging konnte er nicht widerstehen und sah noch einmal über die Schulter zurück und sah das wunderschöne Mädchen an. Sie war einfach bezaubernd. Dann öffnete er seine Tür und trat einen Schritt rein und hörte in dem Moment, dass nun auch Maxi in ihr Zimmer gegangen war.
Kyle zog sich seine Sachen aus, bis er nicht mehr als eine Boxershorts an hatte und legte sich in sein Bett. Ja...das war definitiv das bezauberndste Mädchen, dass ich je gesehen habe... «


bringt Maxi auf ihr Zimmer / geht in sein Zimmer




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BeitragThema: Re: Zimmer 003   Mo Aug 31, 2015 3:30 pm





C A M E R O N






» <-- Mensa

Er hatte gegrübelt, den ganzen Weg, wie er die Stimmung zwischen beiden wieder verbessern konnte. Dass er schuld an der Situation war, wusste er.
Stumm hatte er sie eingeholt und führte sie dann zu ihrem Zimmer.
Würde es jemals so werden wie früher? Kurz hatte er die Hoffnung gehegt, in der Mensa, als sie sich entspannt hatte - sich wegen ihm entspannt hatte! - aber dann war alles zu ende gewesen, weil er ein Problem mit Nähe hatte. Manchmal bist du so dumm, Cam., tadelte er sich und stand schließlich vor ihrer Zimmertür, lächelte sie unsicher an.

Ihm kam eine Idee, die sowohl die Sache retten könnte - oder sie komplett versauen könnte. Nervosität machte sich in ihm breit und in seiner Brust entstand eine Enge, die er nicht beschreiben konnte und mit einer einzigen Bewegung nahm er ihr den Koffer weg.
,,Tu jetzt bitte nicht so, als wäre das verdammt schrecklich.", erklärte er und richtete seinen eisblauen Blick auf sie. Schluckte. Sein Kiefer spannte sich an.
Oh was tust du bloß?, fragte sein Innerstes und schlug sich die Hände vor das Gesicht.
Jetzt konnte er nicht auf die Sorge seines Innersten eingehen, Cameron musste es wagen.

Dann, schnell genug, dass sie nicht ausweichen konnte, griff er ihre Hüften und zog sie an seine trainierte Brust. Schloss die Arme um sie, atmete ihren Duft ein. Verdammt, wie hatte er es vermisst. Auch wenn es vielleicht nur für einen kurzen Moment ist, so genoss er es. Auch wenn es jetzt vielleicht vorbei war, weil er zu schnell die Sache angeht.
Auch wenn ihm Nähe so wahnsinnig schwer fällt, brauchte er es... brauchte sie es, dass wusste er. Hoffte er. «

kommt an




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BeitragThema: Re: Zimmer 003   Mo Aug 31, 2015 4:32 pm





Avelin






» Avelin war aus der Mensa gestürmt und wollte der Situation entfliehen, doch war sie leider noch darauf angewiesen, dass Cameron ihr ihr Zimmer zeigte. Sie ging ein paar Schritte hinter ihm und ihre Gedanken überschlugen sich... Was habe ich mir nur dabei gedacht ihn einfach so anzufassen?! Ich kenne ihn erst seit ein paar Minuten und sofort fange ich an ihn anzutouchen! Kein Wunder, dass er sich sofort angespannt hat! Du dummes dummes Mädchen! Was fällt dir eigentlich ein! Du wurdest besser erzogen als zu diesem Gör! , schrie sich Avelin in ihren Gedanken an und legte ihre Stirn in Falten.
Der Junge führte sie irgendeine Treppe hoch und brachte sie zu einer Tür, wobei es auf der Seite des Gangs noch drei weitere gab. Oh je...jetzt sag bloß, dass ich mir mit verrückten Mädchen ein Zimmer teilen muss... Etwas verängstigt warf das rothaarige Mädchen Cameron einen Blick zu, wandte ihn aber sofort wieder ab.
"Was meinst du? Ich weiß nicht, wovon du redest.", meinte Avelin nur und schaute an Cameron vorbei um ihn nicht anzusehen.
Als er sich dann plötzlich vorbeugte und seine Hände an ihre Hüften legte und sie an sich drückte, verspannte sich der komplette Körper von Avelin. Ihr stockte der Atem und wusste nicht was sie machen sollte. Wie erstarrt stand sie da und konnte sich nicht rühren. Ihr fiel der Koffer aus der Hand und vor Schreck weiteten sich ihre Augen. Was....was soll das?! , dachte sie sich verwirrt und atmete dann eidlich wieder aus und gleich wieder ein. Dabei atmete sie auch Camerons Geruch ein und sofort fiel sie in eine Art Rausch. Was hatte dieser Geruch bloß an sich? Was hatte dieser Junge bloß an sich? Einerseits fühlte sie sich beschützt und auf der anderen gnadenlos ausgeliefert. Dann nahm sie all ihren Mut zusammen und stieß den Jungen von sich weg. Sie berührte seine starke Brust mit ihren Händen  und vermisste sogleich das Gefühl der Geborgenheit. Die Angst und der Schreck standen ihr immer noch ins Gesicht geschrieben. In ihr stiegen Erinnerungen von ihrem Unfall hoch. Wie sie ihre Hände versucht hatte an dem Betrunkenen abzustützen. "Was...was machst du da? Ich...ich kann das nicht! Und du anscheint auch nicht!", schrie sie ihn verzweifelt an und wusste nicht ob sie wütend oder traurig sein wollte. Was sie aber zu 100 Prozent war, dass sie bestürzt war über seine Tat.
"Ich kenne dich überhaupt nicht! Was denkst du dir dabei?!"  «


ist bei Cam




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BeitragThema: Re: Zimmer 003   Mo Aug 31, 2015 5:29 pm





C A M E R O N






» Es war berauschend schön, dass Mädchen welches er so vermisst hatte, wieder in seinen Armen zu spüren. Wieder war da dieses Gefühl, dass er nicht beschreiben konnte:
Glück.
Doch Avelins Körper verspannte sich und es war, als würde sie das Atmen vergessen. Ein Zittern entstand in seinen Händen, denn er wusste was gleich passieren würde. Die junge Frau würde sich ihm entziehen, ihn verlassen und Cam wäre wieder alleine. Nur diesmal für immer.
Jetzt packte ihn die Angst und er wollte schreien. Weglaufen. Wie konnte er nur so dumm sein? Doch er wollte es wenigstens noch einmal tun... auch wenn es sie aus der Bahn geworfen hat.

Und plötzlich fing sie an zu atmen, legte ihre weichen Hände an seine Brust und ein Brennen entstand, dass er dachte, er würde jeden Moment in Flammen aufgehen. Für einen Augenblick hatte er die Hoffnung, dass sie ihn vielleicht doch nicht von sich stoßen würde.
Aber Hoffnung war schon immer was für Idioten, dass hatte er gewusst und sollte Cameron eigentlich auch jetzt wissen.
Dann spürte er den Druck an seiner Brust und Avelin stieß ihn weg. Cam trat ebenfalls zurück und schaute sie zunächst nicht an, erst als sie ihn anschrie. Kaum merklich zuckte der Mann zusammen. Hätte er nicht wissen müssen, dass es dadurch nur schlimmer wurde?

"Ich...ich kann das nicht! Und du anscheint auch nicht!", er wollte ihr widersprechen, doch die Worte blieben ihm irgendwo zwischen Hals und Mund stecken. Aber der Schmerz war überwältigend.
"Ich kenne dich überhaupt nicht!", das traf ihn, mehr als er dachte und die pure Qual trat auf sein schönes Gesicht. Wieso tat es so weh? Wie konnte ein Mensch so viel auf ein Mal bei ihm auslösen? Wie fremd war ihm dieses Gefühl doch geworden.

,,Weist du, wenn du das ganze nicht willst, können wir es auch lassen - das alles. Du musst mich nicht sehen, wenn du es nicht willst.", meinte er, die Stimme kühl, heiser vor Schmerz.
,,Was ich mir dabei gedacht habe?", lachte er bitter: ,,Ich wollte dich noch ein Mal in meinen Armen halten, bevor ich dich für immer verliere, Avelin.", flüsterte er leise und wich ihrem Blick aus.

Warum fühlte sich das alles so schrecklich nach einem Abschied an, obwohl es keiner war? Schließlich würden sie sich jeden Tag irgendwann über dem Weg laufen, schließlich wohnten sie im selben Heim. Also war es doch keiner.
Aber alles sah so aus, als wollte sie nichts mehr mit ihm zu tun haben.
,,Ich sollte vielleicht gehen.", murmelte er und sah sie wieder an. «

bei Avelin




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BeitragThema: Re: Zimmer 003   Mo Aug 31, 2015 9:40 pm





Avelin






» Avelin spürte das leichte Zittern seiner Hände, als sie sich verspannte und ihn dann schlussendlich von sich stieß. Auch konnte sie seinen Ausdruck, den er auf seinem Gesicht trug, nur zu gut. Sie kannte das Gefühl, wenn jemand anderes einen von sich wegstieß und man sich dann selber fragte, was das alles sollte. In diesem Moment kämpfte Avelin gegen das Gefühl der Flucht an, so wie sie es immer getan hatte. Sie stand da, ohne sich zu bewegen. Starrte Cameron an und wollte ihm eigentlich nur um sich haben, doch dann meldete sich der Teil ihres Innersten, der meinte, dass er wie alle anderen einfach verschwinden würde. Und das würde Avelin nicht noch einmal durchstehen.
Als sie seine Brust berührt hatte, hatten ihre Finger angenehm gekribbelt und dieses Gefühl fehlte ihr nun schon wieder.
Als Avelin meinte, dass sie ihn nicht kannte, konnte sie Cameron kaum noch ansehen, so weh tat ihr der Ausdruck auf seinem Gesicht. Sie wusste, dass sie ihm damit sehr weh getan hatte, aber was sollte sie denn auch sagen? Sie kannte ihn ja wirklich kaum.
Weist du, wenn du das ganze nicht willst, können wir es auch lassen - das alles. Nein! Nein, ich will dich um mich haben die ganze Zeit! Ich weiß nur nicht, wie ich dich in mein Leben lassen soll. Es ist alles zerstört. Alles was von mir übrig ist, will ich für mich behalten und nur jemandem geben, dem ich vertrauen kann, aber wie kann ich das? , dachte sich Avelin verzweifelt und sie spürte, wie sich die Tränen allmählich in ihren Augen stauten. Tränen der Wut und der Verzweiflung, weil sie nicht wusste, wie sie es Cameron sagen sollte und ob sie es ihm überhaupt sagen sollte. Alle hatten sich von ihr abgewandt, nachdem sie ihre Vergangenheit kannten. Sie wollte auf keinen Fall, dass er sich ebenfalls von ihr abwandte, was anscheint nun kaum mehr zu vermeiden war.
"Warum das letzte mal? Wer sagt, dass es das letzte mal ist? Ich...ich kann das nur jetzt noch nicht. Das geht mir alles zu schnell. Ich würde dir so gern das geben, was du bekommen solltest und was dir die alte Avelin gegeben hat, doch die bin ich nicht mehr.", sagte sie verbittert und eine Träne rollte ihr über die Wange, aber Avelin macht sich nicht einmal die Mühe sie wegzuwischen.
Ich sollte vielleicht gehen.  Nein! Bitte geh nicht! , wollte Avelin sagen, doch sie stand einfach nur vor Cameron und sah ihn an.
"Ich werde nun schlafen gehen. Gute Nacht Cameron.", damit nahm sie ihren Koffer, trat auf den Jungen zu und küsste ihn ganz sacht auf die Wange und verweilte dort einen Augenblick, bis sie in ihr Zimmer ging und die Tür hinter sich schloss.
Dann lies sie ihren Kopf gegen die Tür sinken und vergoss ein paar Tränen, bis sie sich umzog und in ihr Bett legte.  «


bei Cam / geht auf ihr Zimmer




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BeitragThema: Re: Zimmer 003   Di Sep 01, 2015 7:30 pm





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» Auch er erkannte ihre Verzweiflung und auch Wut - aber auf wen? Ihn? Verständlich. Was für ein dummer Junge er doch war... eigentlich wusste Cameron doch, was passieren würde und hatte es trotzdem getan. Hätte er doch auf ein Hirn gehört, sie wie sonst auch immer - dann wäre das hier nicht passiert.
Verdammter Dreckstag.

Aber wenn er darüber nachdachte, was mehr weh tat - sie so zu sehen, oder sich so zu fühlen - dann war ihr Anblick, das was ihn umhaute. Und dabei wünschte er sich doch nur, dass er derjenige war, der sie wieder glücklich machen würde. Aber das tat er gerade nicht und dieser Umstand ließ ihn sich noch mehr hassen. Wieso versaute er alles, was er nur berührte? Und vor allem alles, was er brauchte.
Und als er Avelin wieder ansah, zersprang ihm das Herz. Die Tränen in ihren Augen. Die Verwirrung. Die Unsicherheit.
Es brachte ihn um. Beinahe wäre er nochmal zu ihr, wollte ihr die Tränen fort wischen, die entstanden, als sie etwas sagte. Doch er tat es nicht, bewegte sich keinen Meter.

"Ich würde dir so gern das geben, was du bekommen solltest und was dir die alte Avelin gegeben hat, doch die bin ich nicht mehr."

Er sah, wie sie sich quälte, was gleichzeitig ihn leiden ließ. Ein endloser Kreislauf, der sich nicht ändern würde, bis sich zwischen ihnen etwas ändern würde. Aber würde es jemals dazu kommen? Verzweifelt rieb er sich die Stirn. Ihm wurde schlecht bei dem Gedanken, dass sie wieder weglaufen würde. Dass sie aus der Situation flüchten würde.
Warum war dass alles so schwer?
Dieses Leben war eindeutig nicht für ihn geschaffen. Würde er es überleben, wenn er sie jetzt schon wieder verlieren würde?
Nein.
Dann wäre er nur noch das kalte Arschloch, was er sonst war. Wenn sie gehen würde, wäre auch seine gute Seite verloren - mit ihm.

So versunken, wie er war in seinen Gedanken bemerkte er nicht, wie sie auf ihn zu kam und sanft seine Wange küsste. Seinen Augen weiteten sich, damit hatte er nicht gerechnet, dann schlossen sie sich. Kurz wollte er die Nähe zu ihr genießen - die Gefühle, die diese sanfte Geste auslösten. Gott! Sie war so unschuldig!
Für einen Moment verweilte sie an dieser Stelle, dann ging sie und er hörte wie die Tür hinter ihm zu schlug.
Gelöst aus seiner Starre drehte er sich hektisch um, doch sie war weg. Mit tiefen Atemzügen lehnte er sich an die Wand neben der Tür. Fuhr sich seufzend durch die Haare.
Das war noch nicht zu ende, dass konnte noch nicht zu ende sein. Er brauchte sie. Egal ob es die alte oder neue Avelin war.
Verwirrt, verzweifelt und wütend über sich selbst, rieb er sich die Stirn, dann ging er.

--> mal sehen «

geht




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BeitragThema: Re: Zimmer 003   Mi Sep 02, 2015 9:34 pm





Avelin






» Was ist da gerade passiert?  Diese Frage beschäftigte Avelin so sehr, dass sie gar nicht schlafen konnte, obwohl sie sich so ausgelaugt fühlte. Als hätte sie seit Wochen nicht geschlafen. Sie starrte die Decke an und es schien eine Sekunde zu vergehen, doch in echt waren es fast zwei Stunden gewesen. Was war nur mit ihr los? Dieser verdammte Junge hat ihr gesamtes Leben innerhalb einer Stunde komplett auf den Kopf gestellt und ihr die verdammte scheiß Hoffnung gegeben, dass sie vielleicht doch ein "normales" Leben führen konnte, doch dann hatte sie überreagiert und hatte ihn von sich gestoßen und sie beide verletzt. Sie war so wütend auf sich selber und auf ihren beschissenen Unfall, dass sie sich nicht an Cam erinnern konnte. Ihr stiegen wieder die Tränen in die Augen und ihre grazilen Hände ballten sich zu Fäusten und krallten sich in ihre Decke. Die Tränen flossen und Avelin rührte sich nicht, um sie aufzuwischen. Das war ihr einfach viel zu viel! Cameron hatte ihr die Sicht auf das Leben gegeben, dass sie vor ihrem Unfall geführt hatte. Sie schien normal gewesen zu sein, und dann packte sie die Wut über ihre Unfall, und das eigentlich nur ihre blöden beschissenen scheiß Freunde daran Schuld waren, dass sie sich jetzt an einige Leute nicht mehr erinnern konnte und das sie jetzt in dieser blöden Situation war!
Langsam driftete Avelin, unter Tränen, ab in ihre Träume und schlief sehr unruhig.


Ein großer Raum mit graunen Wänden und hier und dort einigen Plakaten, die eingerahmt waren, von irgendwelchen Rockstars mit Unterschriften. Avelin war locker und entspannt, aber gleichzeitig auch bedrückt. Sie war alleine in diesem Zimmer und saß auf der Kante des großen Bettes.
Plötzlich schwang die Tür auf und ein Junge mit schwarzen Haaren und lässigem Outfit kam herein. Er setzte sich zu dem Mädchen auf´s Bett und sah traurig zu Boden. Sofort nahm Avelin den Jungen in den Arm und vergrub ihre Finger in seinen Haaren, die gerade lang genug waren, dass es sich richtig schön flauschig anfühlte. Sie spürte eine einzige Träne auf der Schulter, bevor der Junge sich vor ihr etwas abrückte, sodass sie in sein Gesicht sehen konnte. Diese strahlenden blauen Augen und diese Konturen waren unverkennbar. Cameron. "Sie...sie mussten ihn einschläfern...Er...er hat nur noch gelitten. Risco war so ein guter Hund.", murmelte er und sein Blick war glasig vor Trauer.
"Ach Cam...das tut mir so leid! Ich weiß wie viel er dir bedeutet hat. Aber es war besser so für ihn...er hätte sich sonst nur noch weiter gequält, und dass hättest du auch nicht gewollt.", sagte Avelin und streichelte sein Gesicht und sah ihn mitfühlend an. Und dann trafen sich ihre Blicke. Die Zeit blieb stehen und alles schien zu erstarren. Langsam kam Cameron ihr näher und näher und kurz vor ihrem Gesicht hielt er inne. "Danke Avelin, dass du immer für mich da bist.", raunte er und sah ihr in die blassgrünen Augen.
"Aber...aber klar doch, Cam.", flüsterte das rothaarige Mädchen und biss sich dann verlegen auf die Lippe. Und dann passierte es. Cameron beugte sich vor, legte seine Lippen auf die ihren und beide schlossen die Augen. Es war ein unbeschreibliches Gefühl. Ihre Lippen begannen zu kribbeln und sie wollte das dieses Gefühl nie mehr aufhört, doch dann realisiert sie, wie verrückt diese Situation war. Sie fing an zu kichern und hielt Cameron mit ihrer Hand am Kopf fest. Auch er fing nun an zu schmunzeln und beide fingen nach wenigen Sekunden laut an zu lachen.
"Was machen wir hier eigentlich?", fragte Cameron und sah ihr in die Augen.
"Ich weiß es auch nicht." Lachend fielen sich die beiden in die Arme und schienen für immer so zu bleiben.  
 «


schläft




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