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Die Zeit
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 Der Brunnen

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Evan

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BeitragThema: Der Brunnen   Mi Mai 21, 2014 8:32 pm

In der Mitte des Außengeländes, ziert sich ein großes Brunnen aus grauem Stein.
Den Tag über - außer im Winter - spielen die einzelnen Wasserspeier, die am Rand des Brunnen gesäumt sind. Rund rum wachsen Blumen und Rasen, auf den sie die Kinder auch setzen könnten.
Auch eine Bank steht hier, die zum Brunnen gestellt ist.
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Akiza

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BeitragThema: Re: Der Brunnen   Sa Jun 21, 2014 11:49 pm

Eren Jäger
Aula--->
Zusammen mit seiner Adoptivschwester kam er zum Brunnen und setzte sich auf dessen Rand. Er schloss die Augen und genoss für ein paar Augenblicke einfach nur das plätschern des Wassers. Immer öfters konnte er vergessen, wie grausam diese Welt war. langsam aber sicher, begann er damit klar zu kommen, dass alles vergänglich war. Er begann zu begreifen, dass die zu allem schönen auch das schlechte dazu gehörte. Doch noch war nicht genügend Zeit vergangen um die Wunden zu verheilen, die der Tod seines Vaters ihm zugefügt hatte. Er stand immer noch ganz am Anfang seiner Suche nach dem, was er einmal tun wollte, wie er einmal sein Leben führen wollte. Als er hier angekommen war hatte er überlegt, was für einen Grund er hatte, noch am Leben zu bleiben. Mittlerweile kam ihm das dumm vor. Er hatte June und das reichte vollkommen. Um so mehr bewunderte er sie dafür, dass sie nach dem Tod ihrer leiblichen Eltern nicht aufgegeben hatte. Andere sahen es vielleicht nicht, aber für ihn war sie der Inbegriff von wahrer Stärke. Und damit auch sie mal etwas hatte, an dem sie sich festhalten konnte, das ihr Sicherheit gab und jederzeit bereit war, sie auf zu fangen, sollte sie fallen, hatte er beschlossen ebenfalls so stark zu werden. Er hatte beschlossen für sie immer weiter zu machen und zu jedem Zeitpunkt, an dem sie ihn brauchte, auch da zu sein.
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June

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BeitragThema: Re: Der Brunnen   So Jun 22, 2014 7:13 pm

June Clarence
<-- Aula

June folgte Eren und setzte sich, nicht wie er, auf die Bank vor dem Brunnen. Dadurch, dass er am Rand saß, überragte er sie. Aber das störte das Mädchen nicht.
Sie schaute zu ihm auf, für sie war er ein Held. Denn er hatte sie gerettet und das würde sie nie vergessen. Eine Weile saß sie einfach nur stumm da und beobachtete ihn fasziniert. Er wirkte so unscheinbar, nicht wie ein Prinz, ein Superheld. Und doch, fand June, war er um Längen besser. Einfach weil er Eren war.
Nachdem sie geschwiegen hatte redete sie. "Bist du an einem Mädchen interessiert?", fragte sie, ohne rot zu werden, oder sonstige Anzeichen dafür, das ihr die Frage peinlich sein würde. Sie wollte es lediglich wissen, wollte ihren Bruder in guten Händen wissen.
Er sollte nicht sein Leben lange nur bei ihr bleiben, auch wenn sie sich das wünschte. Es wäre einfach egoistisch von ihr. So wollte, dass er sich Freunde suchte, jemanden, mit dem er etwas unternehmen konnte, außen er nicht aufpassen musste.
Manchmal fühlte sie sich, als würde sie ihn hindern, sein eigenes Leben zu leben, aber sie wusste, dass er sie trotzdem gern hatte.

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Zuletzt von June am So Aug 31, 2014 11:44 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Akiza

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BeitragThema: Re: Der Brunnen   So Jun 22, 2014 7:31 pm

Eren Jäger
Er öffnete die Augen und sah June an. Er war leicht überrascht, dass sie ihn das fragte, aber er kannte sie gut genug um zu wissen, dass sie sich bloß keine Sorgen machen wollte. Er sah hinauf in den Himmel und dachte nach. Mädchen ... obwohl er schon sechszehn war und in diesem Alter man für gewöhnlich großes Interesse am anderen Geschlecht hegte, war das bei ihm nicht wirklich der Fall. Vielleicht lag es daran, dass er zu Beginn seiner Pubertät einen großen Verlust hatte einstecken müssen. Er wusste, dass er bis heute fast nur mit June unterwegs war. Aber das störte ihn nicht wirklich. Vielleicht hatte er auch wegen ihr nie die Begierde nach einem Mädchen gehabt. Sie war angenehm schlicht und man erkannte dennoch, dass sie weiblich war. Jedoch wirkten neben ihr viele Mädchen anstrengend und nervtötend. Allerdings klang das für ihn nicht wirklich plausible.
"Nein", sagte er schlicht. Es war die reine Wahrheit. Er kannte weder ein Mädchen außer ihr, noch wollte er das unbedingt ändern. "Wie steht's bei dir? Irgendein Junge?" Er versuchte seine Stimme gelassen klingen zu lassen, doch es gelang ihm nicht zu hundert Prozent. Er wollte nicht, dass irgendwer June anrührte, wollte nicht, dass jemand die Chance hatte sie zu verletzen. Wenn sie einen Freund hatte, würde er diesem keinen Zentimeter über den Weg trauen. Aber er wusste auch, dass er June so nicht wirklich eine Hilfe wäre.
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BeitragThema: Re: Der Brunnen   So Jun 22, 2014 7:43 pm

June Clarence


June lachte. Es kam nicht oft vor, dass sie es tat, sie möchte ihr Lachen nicht besonders. Es klang so rau und war ihr ein wenig zu laut.
Sie mochte es nicht, weil sie ihre Stimme auch nicht mochte. Sie wirkte immer ein bisschen belegt und dunkel. Als würde sie nur einmal im Monat den Mund aufmachen.
Deshalb sprach sie nicht gerne, sie wollte die Stimme nicht hören. Aber nun musste sie wirklich lachen. "Der einzige Junge, der mich im Moment interessiert, bist du, und das zählt nicht."
Sie schaute Eren mit liebevollem Lächeln an. Ja, wenn es einmal ein Junge in ihr Herz geschafft hatte, würde er es sich mit Eren teilen müssen. Sie war auch ehrlich gesagt einwebet erleichtert darüber, dass ER an niemandem interessiert war.
Vermutlich würde sie mächtig eifersüchtig werden und sich noch mehr zurückziehen. Aber wiederum würde es Eren glücklich machen. Und das zählte. Wenn er glücklich war, war sie es auch. Und sie wollte nicht, dass er auf dieses Glück verzichtete.
"Willst du denn niemanden kennenlernen?", fragte sie mit ruhiger Stimme. Sie hoffte nur, er würde sich nicht irgendwann in eine dieser selbstverliebten Klimbim-Tussen verknallen. Dann würde sie versuchen sie ihm auszureden. Aber viel würde das wahrscheinlich nicht nützen.
Sie hoffte einfach, er würde nicht ausgenutzt werden. Denn dann würde er vielleicht den Lebensmut ganz verlieren.

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BeitragThema: Re: Der Brunnen   So Jun 22, 2014 8:12 pm

Eren Jäger
Er sah sie an und ein leichtes Grinsen schlich sich in sein Gesicht. Er mochte ihr Lachen, für ihn gab es nichts schöneres. Es war wie der Klang einer goldenen Glocke, keiner kleinen die einem in den Ohren schmerzte. Es machte ihn glücklich, wenn sie lachte.
Ebenso erfreute es ihn zu hören, dass sie niemanden hatte, auch wenn er sich andererseits wünschte, dass sie zu keinem Zeitpunkt alleine sein musste. Aber dafür war er ja da. Er würde sie niemals alleine lassen und wenn er könnte, würde er sich sogar mit ihr freiwillig ein Zimmer teilen, aber das war verboten. "Nein, ich habe was ich brauche", sagte er und seine Stimme bekam eine leicht warme Farbe. Deshalb war er so gerne mit June an einem Ort, weil sie ihn zum Lachen bringen konnte und er hoffte, dass es ihr genauso ginge.
Eren wandte sich kurz um, betrachtete das Wasser des Brunnens. Wie gerne er doch jetzt schwimmen würde. Doch es gab kaum Ort an denen man dies tun konnte. Im Sommer gab es kaum eine Möglichkeit um sich abzukühlen. Es war schade, aber nicht zu ändern. Nun sah er wieder seine 'Schwester' an. Sie waren wohl eines der wenigen Geschwisterpaare, das sich verstand. Manche würden behaupten, es läge daran, dass sie nicht blutsverwandt waren, aber für ihn bestand da kein Unterschied. Sie war seine Schwester und er kannte sie so gut, wie man einen Menschen nur kennen konnte.
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BeitragThema: Re: Der Brunnen   So Jun 22, 2014 8:26 pm

June Clarence


June machte ein fröhliches Gesicht. Wenn so mit Eren zusammen war, fühlte sie sich so frei. Sie konnte einfach sie selbst sein, brauchte keine unangenehmen Fragen befürchten. Es war, als wüssten sie alles voneinander.
Ihr Blick schweifte über den einsamen Rasen, es war still, zumindest war die Luft drei von menschlichen Stimmen. Und das freute sie. Wenn Menschen da gewesen wären, hätten sie sie beobachten können, womöglich mit ihnen geredet.
Sie wollte mit niemandem reden außer Eren. Sie fühlte sich geschmeichelt, als er erwähnte, dass er alles hatte.
"Du weißt, dass es meine Pflicht als Schwester ist, dich zu verkuppeln? Auch wenn es sich in mir alles sträubt, ich müsste dir eigentlich eine Freundin von mir vorstellen und es dann abartig finden, wenn du sich verliebst." Ihre Augen streiften den Brunnen und dann das Gesicht ihres Bruders.
"Was denkst du gerade?", fragte sie und holte mit der Hand aus um einen Kreis zu beschreiben, der das Gelände, was man sah umfasste.

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BeitragThema: Re: Der Brunnen   Mo Jun 23, 2014 9:30 pm

Eren Jäger
Er hörte ihr zu und das Lächeln wurde schwächer. Er schüttelte den Kopf. "Lass das lieber, wir beide würden es nur bereuen", sagte er und seine Stimme war leicht rau. Wenn er jemanden hätte, könnte er sich nicht mehr so viel um June kümmern. Außerdem würde er dann zu viele Leute um sich haben, die er verlieren könnte. Eren wusste, dass Beziehungen in seinem Alter eher selten bis zum Ende hielten. Er wollte niemanden verletzen und auch nicht verletzt werden. Und er wusste, dass June es nicht mochte, wenn er unglücklich war.
"An vieles", meinte er. Dann erhob sich der Junge vom Rand des Brunnens. Er würde gerne einfach nur seinen Kopf in Wasser tauchen, doch hier draußen war das eher eine schlechte Idee. Er hatte kein Handtuch und wahrscheinlich war es sowieso verboten. So viele Regeln ... Es war nicht einfach sich an alle gleichzeitig zu halten. Aber bisher hatte er noch keine wirklich gebrochen. Aber bis es so weit war, würde es wahrscheinlich nicht lange dauern. Er kannte sich, er war ein Rebell, schon immer gewesen.
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BeitragThema: Re: Der Brunnen   Mi Jun 25, 2014 6:50 pm

June Clarence


June schaute weiterhin zu Eren hoch.
"Wahrscheinlich würden wir es bereuen... Ich hatte nur das Gefühl so etwas sagen zu müssen." Ihre Augen hefteten sich an die Wasseroberfläche des Brunnens. Sie kräuselte sich leicht, immer wenn ein Wasserstrahl darauf traf. June versuchte dieses Phänomen mit ihrem Leben zu vergleichen. Immer ruhig und gleichmäßig, bis auf die kleine Ungereimtheit...
Der Einbruch, der Unfall, alles Dinge, die ihr Leben durcheinandergewirbelt hatten, wie das Wasser, welches im gleichbleibenden Strom immer wieder zirkulierte.
Ja, das Wasser war ein guter Vergleich. Denn es gab auch den Brunnen selbst, der sie immer auffing und nicht zuließ, dass sie einfach auseinanderfiel, davonrannte vor dem Leben.
Der Brunnen, der nicht verhindern konnte, dass schlimme Dinge geschahen, aber trotzdem immer da war. Das war Eren für sie.
Jemand, der immer für sie da war und ihr half, die schweren Begebenheiten zu verarbeiten. Als er aufstand sah June ihn fragend an. Was sollten sie jetzt tun?

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BeitragThema: Re: Der Brunnen   Fr Jul 04, 2014 11:30 pm

Eren Jäger
"Hm", machte er nur bei ihren Worten, war nicht ganz bei der Sache. Ja, wahrscheinlich wären sie beide glücklicher, wenn alles bliebe, wie es war. Aber er wusste ganz genau, dass nie alles gleich blieb. Immer wieder würden sie fallen, doch er würde auch immer wieder aufstehen. Sein Ziel war es sorglos glücklich zu sein, ganz oben zu stehen und zufrieden zurück blicken zu können. Doch es gab einiges, das dies verhinderte. Einerseits musste auch June glücklich sein, denn ohne sie, würde er nie wieder Freude empfinden können. Zudem konnte er nicht gerade zufrieden zurück blicken. Er fühlte sich teilweise schuldig für den Tod seines Vaters, auch wenn er eigentlich nichts damit zu tun hatte, er war nur dabei gewesen. Es gab jedoch mindest eine Sache, die er jedes mal wieder tun würde: Er hatte June getroffen und mit sich genommen. Er bereute es nicht, niemals würde er das.
Er kniff kurz die Augen zusammen und streckte sich, atmete tief ein und genoss die frische Luft. Seine angespannten Schultern knackten und lockerten sich anschließend.
"Komm, wir müssen zurück, es ist Tee-Zeit", meinte er nur mit kräftiger Stimme. Er war ganz zufrieden im Augenblick, konnte sich gut auf das konzentrieren, was jetzt war und noch vor ihm lag und alles andere ausschalten. Er sah June kurz an und schenkte ihr ein aufmunterndes Nicken, jedoch ohne die Mine mehr als zu einem leichten, kaum sichtbaren Lächeln zu verziehen. Dann ging er den Weg zurück, den sie gekommen waren. Kurz drehte er sich noch einmal um, ob sie ihm auch folgte, dann verschwand er im Schloss.
--->Mensa
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BeitragThema: Re: Der Brunnen   So Jul 13, 2014 12:39 am

June Clarence


Junes Augen folgten Eren, als er sich streckte. Sie beobachtete ihn einfach nur und schon das alleine befriedigte ihr Glück in einer Art und Weise, die nur Eren es zu schaffen vermochte. Er erwähnte, dass sie in die Mensa sollten.
Sie wollte nicht gehen, nicht dorthin, wo die fremden Kinder sind. Nicht dorthin, wo viele Leute sind, laute Leute, die Fragen stellen und auf antworten warten. Viele Leute, die nur wenig Platz zum atmen und bewegen lassen, weil es einfach viele sind.
Sie stand auf und sah in Erens Gesicht, als er ihr zunickte. Jeder andere hätte es vielleicht übersehen, aber sie, June Clarence, bemerkte das leichte Lächeln in seinen Mundwinkeln bei dieser einfachen Geste, die ihr so viel bedeutete.
Er lächelte nur für sie und das war es, was sie so glücklich machte. June folgte Eren einen Sekundenbruchteil, nachdem er gegangen war und lächelte ihn den Schal hinein, als er zurückblickte.
Der beste Bruder den es gab....

--> Mensa

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BeitragThema: Re: Der Brunnen   Sa Aug 23, 2014 2:22 pm



Narea Piccoli





» <---- Kneipe
Langsam kam Narea an. Sie war den ganzen Weg eigentlich gehumpelt und war froh, dass sie unterwegs niemandem begegnet war, den sie kannte, denn das wäre nur unangenehm ausgegangen. Sie wollte niemandem von Erik erzählen.
Sie wusste nicht wieso, aber sie wollte ihn schützen, sie wollte niemandem erzählen, was er getan hatte, was er ihr angetan hatte. Dass er sie geschlagen hatte, dass er betrunken war. Das sollte keiner erfahren.
Vorsichtig setzte sie sich auf den Brunnenrand und holte ein Taschentuch aus ihrer Jackentasche. Sie befeuchtete es mit dem eigentlich recht sauberen Wasser und versuchte, mit dem nassen Taschentuch die Blutreste runter zu waschen.
Doch das funktionierte nicht so ganz.
Sie knüllte das Taschentuch zusammen und senkte ihren Blick auf ihre Hände um das Taschentuch. Sie begann das feuchte Tuch in kleine Fetzen zu zerreißen, ohne richtig darüber nachzudenken, was sie da eigentlich genau tat.
Eigentlich musste sie nur an ihn denken. Sie musste daran denken, was er getan hatte, wie er sich besoffen hatte, wie er sie geschlagen hatte. Wie er sie in seinem Rausch am Boden liegend getreten hatte.
Hatte er seine Worte wirklich so gemeint?
Hatte er das alles wirklich ernst gemeint, was er gesagt und getan hatte? Oder war das alles nur aus seinem Rausch heraus passiert?
Sie hoffte, dass das es die zweite Möglichkeit war, aber sie wusste es nicht. Was war, wenn er sie nun wirklich hasste, wenn der Rausch nur die Wahrheit aus ihm heraus gerufen hatte, wenn er es sich nur früher ohne Rausch nicht getraut hatte sie zu schlagen.
Leicht schüttelte sie den Kopf.
Sie wollte es nicht wissen und sie wollte auch nichts mehr von ihm wissen.
Immer noch waren Tränen in ihren Augen und inzwischen hatten sie sich schon einen Weg über ihre Wangen gebahnt, waren kühl auf dem Bluterguss auf ihrem rechten Wangenknochen. Doch sie machte keine Anstalten die Tränen wegzuwischen.
Was war jetzt?
Hasste er sie?
Hasste sie ihn?«


am Brunnen




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BeitragThema: Re: Der Brunnen   So Aug 24, 2014 8:59 pm

Adrian

<-- Teich

Er war langsam gegangen, hatte seine Hände tief in seinen Taschen gesteckt. So verwirrt, wie er heute war, war er schon lange nicht mehr. Farina verstand er nicht mehr.
Erst küsste sie ihn noch, sagte ihm, dass sie ihn liebte, dann in der nächsten Sekunde verließ sie ihn und jetzt? Jetzt küsste sie ihn und lief weg. Seufzend blieb er stehen und schaute auf seine Schuhe. Was sollte er von der ganzen Sache jetzt noch halten? Und dabei wusste er selbst nicht mal, was er jetzt fühlen sollte.
Doch eigentlich fühlte er sich nur noch leer. Da war nichts außer dem dumpfen Schmerz, den sie hinterlassen hatte. Seine Tränen waren schon getrocknet, doch noch immer fühlte er sich den Tränen nah. Immer wieder strich er sich mit seinem Handrücken über die Augen, um die Tränen, die kommen könnten, aufzuhalten – ohne dass sie wer sah.
Egal wie oft er sich einredete, dass er aufhören sollte Farina zu lieben und doch immer wieder in Schutz zu nehmen, wusste er, dass sie immer lieben würde.
Vorsichtig betrat er das Gelände des Schlosses und kam auf den Brunnen zu – wo er dann aufsah und Narea entdeckte.
Die verletzt war.
Was zur Hölle?
Langsam ging er auf sie zu, sie hatte den Blick auf ein Taschentuch gesenkt, welches sie Stück für Stück zerpflügte. Die Frau schien bedrückt zu sein, auch wenn Adrian es sich nicht wirklich vorstellen konnte, dass irgendwas die kalte Narea berühren konnte. Aber da sie verletzt war…
Seine eigenen Sorgen waren vergessen und er trat auf sie zu und hockte sich vor ihr hin, legte seine Hand auf ihr eines Knie, nahm ihr das Taschentuch.
,,Narea.“, murmelte er und schaute sie an: ,,Was ist passiert?“


Hennes

Der junge Mann war vom Dorf gekommen, hatte dort etwas aus einem kleinen Laden gestohlen. Eigentlich waren es bloß Süßigkeiten gewesen, aber er wusste, dass es sich lohnen würde.
Hennes strich sich durch seine schwarzen Haare und betrat schweigend, mit einem Blick aus Eis, dass Schlossgelände, ging direkt zum Brunnen, wo June warten würde. Sie war eigentlich seine einzige Freundin hier – auch die einzige, die er ertrug in seiner Nähe. Seufzend betrachtete er das 14 jährige Mädchen von weiten und ging dann auf sie zu.
Als er näher war, rief er: ,,Hey June – fang!“, dann warf er ihr die Tüte Bonbons zu. Ob sie die Süßigkeiten nun fangen würde oder nicht, war ihm eigentlich egal.
Dann ging er weiter zu ihr und nahm sie in den Arm. Ohne die Miene zu verziehen.

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BeitragThema: Re: Der Brunnen   So Aug 24, 2014 9:16 pm



Narea Piccoli





» Sie war vollkommen in Gedanken versunken und hatte nicht einmal bemerkt, dass Adrian sich näherte. Sie hatte wahrscheinlich niemanden bemerkt, der näher gekommen war, weil sie einfach in Gedanken versunken war.
Doch als sie eine Stimme hörte, die ihren Namen sagte und als sie eine Hand auf ihrem Knie spürte, zuckte sie hoch und ließ schließlich auch das Taschentuch los, das Adrian ihr aus der Hand nahm. Oje, was sollte sie jetzt sagen?
Sie konnte ihm doch nicht die Wahrheit sagen, oder? Das war doch nicht gut... Das würde nur Probleme geben, sie wollte nun auch nicht, dass Erik ein Problem mit irgendwem bekam. Denn wenn sie es irgendwem sagte, stand sein Job auf dem Spiel.
Und daran wollte sie nicht schuld sein. Gut, er hatte sie geschlagen und er war ein Idiot, weil er sich betrunken hatte, aber dennoch sträubte sich alles in ihr, dass sie ihn jetzt verpfiff oder einfach irgendwas über das vorhin verriet.
Sie hatte ihm die ganze Zeit nur in die Augen gesehen, jetzt sollte sie vielleicht etwas sagen. Schnell wischte sie sich mit den Händen über die Augen und über die Wangen damit sie die Tränen wegwischte, bevor er dazu auch noch etwas fragte.
Er wunderte sich bestimmt sowieso schon. Immerhin war sie Narea, die eigentlich sonst kalte und emotionslose, die hier nun heulend und verletzt am Brunnen saß. Musste einen traurigen Anblick abgeben.
"Ich bin in der Stadt hingefallen, weil ein Hund seinem Besitzer voran gelaufen ist und ich bin über die Leine gestolpert.", sagte sie und glaubte es sich selber nicht. Aber dennoch hoffte sie, dass er nicht nachfragen würde.
Sie wollte nicht lügen, aber noch weniger wollte sie Erik verraten. Den Grund dazu wusste sie nicht, oder wollte sich einfach nicht eingestehen.«


spricht mit Adrian




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BeitragThema: Re: Der Brunnen   So Aug 24, 2014 10:24 pm

Adrian Overlook


 
» Adrian wusste nicht, was er von der ganzen Sache halten sollte. Narea saß hier. Heulte. War im Gesicht voller Blut. Und als sie dann noch zusammen zuckte, als er sie berührte.
Waren das Schmerzen? Oder hatte sie sich wirklich erschrocken. Er wusste es nicht. Irgendwie drehten gerade alle hier durch. Narea heulte plötzlich, obwohl sie sonst so kalt wie Eis war. Und seine Farina…. Nun ja. Sie war jetzt nicht mehr seine Farina. Seufzend erwiderte er ihren Blick, in dem er so was wie Trauer fand. Merkwürdig. Es schienen wirklich alle verrückt zu werden und der Meinung zu sein, dass sie sich plötzlich ändern mussten. Wie auch immer.
Das war jetzt nicht wichtig. Er musste sich um Narea kümmern.
Als sie dann endlich den Mund aufmachte und meinte sie sei über eine Leine gestolpert, zog er eine Augenbraue hoch und nickte bloß: ,,Über eine Leine. Aha.“
Sie musste ihm nicht sagen, was war. Dass verlangte er von ihr nicht, aber er musste jetzt dafür sorgen, dass sie versorgt werden würde: ,,Du siehst nicht besonders gut aus – vor allem dein Knie und deine Nase. Wir sollten rein gehen. Dann helf’ ich dir.“, meinte er und stand auf, reichte ihr die Hand.
,,Keine Angst, ich werde dafür sorgen, dass die Brown uns schon nicht sieht.“, zwinkerte er ihr zu und wartete dann, bis sie seine Hand nahm.





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BeitragThema: Re: Der Brunnen   So Aug 24, 2014 10:36 pm



Narea Piccoli





» Sie bemerkte, dass er wusste, dass sie gelogen hatte. Das war auch nicht sonderlich schwer, immerhin war ihre Ausrede auch ein bisschen schrecklich unglaubwürdig. Aber wenigstens fragte er nicht nach, das erleichterte sie ein bisschen.
Den Blick hatte sie gesenkt, während sie auf seine Antwort wartete. Das musste wohl seltsam für ihn sein sie heulend hier sitzen zu sehen. Es hatte sie bis jetzt noch niemand heulen gesehen und dann schon gar nicht mit blutender Nase und aufgeschwollenem Gesicht.
Als er aufstand und sagte, dass er sich ein bisschen um sie kümmern würde, dass er ihr half, wusste sie nicht, ob sie seine Hand nehmen sollte. Sie sah ihn kurz zweifelnd an, doch dann nahm sie wirklich seine Hand und zog sich hoch.
Er hatte Recht. Sie sah schrecklich aus, ihr Knie war blau, wo Erik hingetreten hatte und dreckig war ihre Kleidung. Sie wollte nicht wissen wie ihr Bauch aussah, wo er sie das erste Mal getroffen hatte und sie würde es auch nicht nachsehen.
Sie sah Adrian kurz an und nickte dann, als er sagte, er würde schon dafür sorgen, dass die Brown ihn nicht sah und schluckte. Sie musste sich wirklich wieder ordentlich herrichten, so konnte sie doch nicht unter Menschen.
"Danke.", sagte sie leise und sah ihm fest in die Augen. «


HANDLUNG




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June

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BeitragThema: Re: Der Brunnen   So Aug 24, 2014 11:05 pm

June Clarence


June wollte gerade gehen, als die eine ihr bekannte Stimme hörte. Hennes.
Als sie sich umdrehte kam eine Packung Süßigkeiten auf sie zugeflogen. Ungeschickt versuchte sie, das Säckchen zu fangen, doch es landete auf dem Boden.
Als sie sich gerade hinunterbeugte, um den Süßkram aufzuheben, umschlossen sie zwei große Arme.
Unwillkürlich versteifte sie sich, bis sie Hennes erkannte. Es war ihr ein wenig unangenehm, aber sie entspannte sich und presste ihr Gesicht gegen die Brust des 16-jährigen. Sie nahm seinen Geruch in sich auf.
Vorsichtig hob sie den Kopf und versuchte ihn anzusehen. "Wo hast du das Zeug her?", fragte sie und deutete zu ihren Füßen.
Wie immer redete sie nicht besonders laut und auch mit rauer Stimme, aber sie lächelte. In ihr freute sich etwas, Hennes zu sehen.

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Zuletzt von June am So Aug 31, 2014 11:56 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Evan

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BeitragThema: Re: Der Brunnen   So Aug 24, 2014 11:48 pm

Hennes Valensa


» Leicht belustig sah er June an, als sie nach den Beutel fischte, der dann zu ihren Füßen viel. Jedoch hatte sie nicht die Chance, es aufzuheben, denn er umarmte sie bereits.
Er spürte, wie sie sich versteifte, doch schließlich doch entspannte und sich an ihn schmiegte. Kurz schloss er die Augen und strich ihr über die Haare. June war für ihn wie eine kleine Schwester, die er nie hatte und beschützen wollte. Sonst hatte er hier niemanden – wollte er auch nicht. Lieber distanzierte er sich von den anderen, als verletzt zu werden.
Schließlich hob sie ihre leise Stimme und fragte, woher er die Süßigkeiten hatte. Er löste sich von ihr und hob sie auf: ,,Aus dem Dorf – hab ich für dich geholt, June.“, meinte er und reichte sie ihr.
Kurz sah er auf die Uhr, die er am Handgelenk trug – es war kurz nach 6. In einer Stunde würde es Abendbrot geben. Obwohl es Pflicht war, da aufzukreuzen, überlegte er dennoch nicht hinzugehen. Dass was es dort gab, würde er eh nicht essen, nur wenn er wirklich Hunger hatte.
,,Was wollen wir jetzt noch machen?“, meinte er und schaute auf seine Freundin runter.




Bei June



Adrian Overlook


» Warum er so nett zu ihr war, wusste er nicht. Vermutlich weil er wusste, wie es sich anfühlte, alleine zu sein. Und er wäre sicherlich ein besserer “Versorger“, als Erik damals, wo er seine Hand verbunden hatte. Und mal ehrlich – so wie sie zu gerichtet war…
Kopfschüttelnd versuchte er das Bild wegzuhauen und sich wieder auf sie zu konzentrieren. Ihre Unsicherheit, als er ihr die Hand reichte, verwunderte ihn, doch er sagte nichts.
Schließlich nahm sie doch seine Hand und stand auf.
,,Stütz dich ruhig ab, wenn du nicht laufen kannst.“, meinte er und schaute sie kurz an. Auf ihr danke, nickte er und lächelte.
Verzweifelt überlegte er, wo er sie hinbringen würde. Erst ins Bad. Das teilten sie sich schließlich. Und dann würde er sie wohl auf ihr Zimmer bringen – ihr vielleicht einen Tee oder so was bringen. Mal schauen, was sie wollte.
,,Dann komm.“, meinte er, ließ ihre Hand nicht los, und ging dann Richtung Schloss.





Geht mit Narea


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BeitragThema: Re: Der Brunnen   Mo Aug 25, 2014 12:13 am

June Clarence


June sah Hennes mit hochgezogener Augenbraue an. "Aus dem Dorf?", sie runzelte die Stirn,"und warum 'geholt'?"
Sie machte sich doch Sorgen, auch wenn sie es unglaublich süß fand, dass er extra an sie gedacht hatte. In ihren grünen Augen spiegelte sich die Sorge, denn wenn ihm was passieren würde, oder er im Gefängnis oder so landete, hatte sie hier niemanden.
Von alleine würde sie nie jemanden ansprechen, ausgeschlossen. Sie bückte sich hinunter, hob die Tüte auf und wäre am liebsten wieder in die Umarmung geflüchtet.
Als er fragte, was sie tun sollten, zuckte sie mit den Schultern.
"Ich würde gerne nichts machen. Wir könnten uns hinsetzten und die Stille genießen, oder irgendwo hin, wo wir allein sind und Ruhe herrscht."

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Zuletzt von June am So Aug 31, 2014 11:55 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Der Brunnen   Mo Aug 25, 2014 8:01 pm



Narea Piccoli





» Keine Ahnung warum der so nett zu ihr war, immerhin war sie durchgehend kalt und abweisend zu jedem, das musste die anderen doch abschrecken? Aber dennoch war Adrian einfach freundlich und er schien es wirklich ernst zu meinen ihr helfen zu wollen.
Als sie mit ihrer Hand ihre aufgeschwollene Wange berührte, wurde sie ein paar Jahre zurück versetzt, als sie noch ein junges Mädchen war. Jeden Abend war sie heulend eingeschlafen, jeden Morgen mit einem blauen Fleck mehr aufgewacht.
Eriks Ausbruch hatte sie sehr an früher erinnert, wie ihr Vater heim kam und sofort zu ihr ins Zimmer gestürmt war, nur um sie zu schlagen. Meistens ins Gesicht, oder er griff bei ihren Armen so zu, dass am nächsten Tag blaue Abdrücke zu sehen waren.
Es schauderte sie bei den Erinnerungen und sie schluckte, bevor sie kurz den Kopf schüttelte, um wieder in die Gegenwart zurück zu kommen. Das gelang ihr und sie sah wieder zu dem Betreuer, der noch immer vor ihr stand.
Sie folgte ihm ins Schloss. Sie musste wirklich dafür sorgen, dass sie wieder halbwegs normal aussah, so konnte sie keinem Menschen unter die Augen treten.
-----> Sanitärbereich Betreuer «


geht mit Adrian




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Evan

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BeitragThema: Re: Der Brunnen   Do Aug 28, 2014 4:14 pm

Hennes Valensa


» Er schaute auf seine Freundin, die ihn stirnrunzelnd ausfragte. Hennes hatte beschlossen ihr nicht zu sagen, dass er die Süßigkeiten geklaut hatte - dann würde sie sich vermutlich nur noch mehr Sorgen machen.
Und das wollte er nicht.
Also lächelte er sie einfach an: ,,Na ich habe sie aus dem Dorfladen für dich geholt, June.", es war süß, wie sie sich um ihn sorgte. So tat es wenigstens einer in seinem Leben.
Wäre sie nicht 14, so würde er sich auf ihre nächste Aussage etwas einbilden - irgendwo hin wo wir alleine sind. Aber da sie noch so jung war und für ihn wie eine kleine Schwester, würde er sie nie anfassen.
Ein Blick auf die Uhr sagte ihm die Zeit: ,,Vielleicht setzen wir uns einfach auf die Wiese und warten, bis es Essen gibt?", schlug er vor, wartete aber nicht auf eine Antwort, sondern nahm ihr Handgelenk und zog sie mit sich.
Dann setzte er sich auf eine der Wiesen im Schlossgelände und bedeutete ihr, sich zu setzen.





Bei June


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BeitragThema: Re: Der Brunnen   So Aug 31, 2014 6:47 pm

June Clarence


June beschloss nicht weiter auf das Thema einzugehen. Wenn er etwas angestellt hatte, würde er es leugnen und irgendwie fand sie es auch ganz nett von ihm, ihr extra etwas mitgebacht zu haben.
Sie versuchte, ebenfalls einen Blick auf die Uhr zu erhaschen, doch Hennes hatte sie zu schnell wieder weggenommen. Sein Vorschlag war eigentlich gut, und sie wollte ihm schon zustimmen, als er sie packte und mit sich zu der Wiese zog.
Sie ließ sich neben ihn fallen und musste lächeln. Die Süßigkeiten hatte sie in der einen Hand verkrallt, als sie halb auf ihrem Freund landete.
Hennes war so vieles für sie, ihr Beschützer, Helfer und Held.

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BeitragThema: Re: Der Brunnen   Mi Sep 10, 2014 5:44 pm

Hennes Valensa

Der junge Mann hatte sich auf die Wiese gesetzt und zu June hochgeschaut. Das Grinsen, was sich auf sein Gesicht zeigte, sah man nicht oft - aber es erschien um so öfter er mit June zusammen war. Das kleine Mädchen gab ihm so viel. Freude. Glück.
Liebe.
All das was weder seine Oma, noch seine Mutter ihm geben konnten. Auch nicht sein Vater, den er nie gekannt hatte.
Ein "Uff" entkam ihm, als sie sich halb auf ihn fallen ließ und seine Hände hielten sie leicht fest.
,,Hey, ich bin auch nicht mehr der Jüngste, ja?", grinste er und schaute sie an.
Die Süßigkeiten hatte sie in ihre Hand gekrallt, stellte er fest, während er auf ihre verkrampfte Hand starrte. Kopfschüttelnd schaffte er es, den Blick abzuwenden und sie anzuschauen.
Es kam ihm so vor, als hätte sie sein Leben gerettet. Nicht so wie in den Filmen, wo der Held Sekunden vor dem Tot seines Gefährten auftaucht und durch ein wunder wieder alles wunderbar rosig ist - sondern auf eine Weise, wie es nur wahre Freunde konnten.
Beschreiben konnte er es nicht, wenn er mit ihr zusammen war. Er konnte nur sagen, dass er dann glücklich war. Was das kleine Mädchen in ihm auslöste, dass er sich so fühlte, wusste er nicht. Aber er war ihr dankbar dafür.

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BeitragThema: Re: Der Brunnen   Sa Sep 13, 2014 12:19 am

June Clarence


June sah dieses Lächeln, etwas was er für sie ganz alleine tat. Und sie freute sich über jedes Einzelne, dass er ihr schenkte. Es erfüllte June immer mit dieser gewissen Wärme, diesem Gefühl der Geborgenheit, welches nur Hennes ihr geben konnte.
Ja, er mochte auf andere vielleicht arrogant oder kalt wirken, aber für sie legte er dieses Getue ab und war er selbst. Und das war es, was sie so liebte. Hennes war zuvorkommend, sorgte sich um sie und war so liebevoll, als wären sie Geschwister. Um nichts in der Welt wollte sie das eintauschen.
Sie hörte sein Stöhnen und musste über den nachfolgenden Satz lachen. "Tu doch nicht so als wärest du ein alter Mann!", schmunzelte sie und klopfte mit der Hand auf seinen Bauch. June spürte seine Hände, die sie abstützten. Wieder eine kleine Geste, nichts weltbewegendes, und doch... In ihrer kleinen Welt zauberte es einen Regenbogen an den Himmel.
Sie krabbelte von ihm herunter, hielt aber Kontakt und lehnte sich an Hennes, während ihre zarten Finger an der Verpackung der Süßigkeiten herumwerkelten, um sie zu öffnen. June merkte den seltsamen Blick auf ihre Hände und sah ihren Freund von unten fragend an.
Er war vielleicht kein Ersatz für ihre Eltern, aber er war da für sie und das rechnete June ihm hoch an. Da war immer diese besondere Atmosphäre, wenn sie bei Hennes war, dieses Gefühl von Schutz, das sie umgab, wenn sie in seinen Armen war, egal wie steif sie anfangs immer dastand.
Ihr Kopf lag auf seiner Brust und für einen kurzen Moment schloss sie die Augen und genoss den Augenblick.

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BeitragThema: Re: Der Brunnen   So Sep 14, 2014 7:57 pm

Hennes Valensa

Wärme lag in seinem Blick, als er das Mädchen in seinen Armen betrachtete. Dieses wunderbare Mädchen - welches er eigentlich gar nicht verdient hätte.
June war so ein wundervoller, perfekter Mensch in seinen Augen - und er? Er hatte so viel getan, auf das er nicht stolz ist. Tat es nach wie vor. Und trotzdem schenkte sie ihm die Liebe, die er nie kennengelernt hatte.
Warum verstand er nicht.
Doch klar war, dass er ihr extrem dankbar dafür war. Für alles. Das Lächeln, was sie stets auf seine Lippen zauberte und auch die Wärme, die er nur bei ihr in seinem sonst so kalten Herz verspürte.
Und auch sie blühte für ihn auf - sie lachte, sonst war sie so still.
Dann schlug sie ihm auf dem Bauch, wo er kaum etwas spürte. Einerseits, weil sie wirklich wie ein Mädchen zu schlug, andererseits, weil er harte Bauchmuskeln hatte. Gott sei dank.
,,Hey, man schlägt niemanden, Liebes.", schmollte er und sah ihr zu, wie sie von ihm runter krabbelte und sich an ihn anlehnte.
Sein einer Arm, war um ihre Hüfte gelegt, sodass sie nicht fortrutschen konnte. Sein Blick blieb an ihren zierlichen Fingern hängen, die die Süßigkeiten auf puhlten. Ehe sie sich einen Bonbon nehmen konnte, klaute er sich einen und grinste sie frech an.
Schließlich lehnte sich ihr Kopf an seine Brust und sie schien sich zu entspannen, denn sie schloss die Augen und sah so friedlich aus.
Also entspannte er sich ebenfalls und reckte sein Kinn in die Sonne.

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