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 Der Brunnen

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Evan

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BeitragThema: Der Brunnen   Mi Mai 21, 2014 8:32 pm

das Eingangsposting lautete :

In der Mitte des Außengeländes, ziert sich ein großes Brunnen aus grauem Stein.
Den Tag über - außer im Winter - spielen die einzelnen Wasserspeier, die am Rand des Brunnen gesäumt sind. Rund rum wachsen Blumen und Rasen, auf den sie die Kinder auch setzen könnten.
Auch eine Bank steht hier, die zum Brunnen gestellt ist.
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June

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BeitragThema: Re: Der Brunnen   So Sep 14, 2014 8:25 pm

June Clarence


June fühlte sich gut. Es war wunderbar mit Hennes vereint zu sein. Das ewige Alleinsein mochte sie nicht immer und ihr großer Freund war immer dann da, wenn sie ihn brauchte.
Er nervte sie nicht, störte ihre Gedanken in keinem Fall und mit ihm ließ es sich immer blödeln. Und auch wenn June nicht der Typ dafür schien, so genoss sie diese Geplänkel jedes Mal aufs neue.
Sie wusste, er war eigentlich nicht immer nett zu den Menschen, und er war allgemein eher ein kleiner Halunke, aber sie gab jedem eine Chance. Denn es wäre unfair, wenn sie es nicht täte. Man könnte meinen, sie hätte eine Abneigung gegen alles und jeden, der nicht engelsgleich gut war, aber das war falsch. Sie hätte vermutlich auch den Einbrechern verzeihen können, der ihre Eltern umgebracht hatte. Bestimmt war es ein Akt der Verzweiflung, um die Familie zu ernähren oder ähnliches.
Als June auf Hennes Bauch schlug, sank ihre Hand nicht einmal ansatzweise ein. Denn dort waren irgendwie nur Muskeln. Er schmollte und das Mädchen wusste, dass er es nur spielte. Ein kleines Lächeln zauberte sich auf ihre Lippen und sie entgegnete beinahe frech: "Ich bin vielleicht nicht so brav wie ich aussehe."
Wieder versteifte sie sich Sekunden, als Hennes Arm sich um ihre Hüfte schlang, aber sofort fühlte sie sich wieder angenehm geborgen. Und schon stahl der Junge ihr ein Bonbon. "Hey", rief sie in gespielter Empörung aus und versuchte ihm die geklaute Süßigkeit wieder abzunehmen.

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BeitragThema: Re: Der Brunnen   Fr Okt 24, 2014 3:01 pm

Hennes Valensa

Er mochte die Nähe von June. Er mochte sie und ihre unschuldige Art. Sie schaffte es immer wieder auf’s Neue ihn zu verzaubern. Jedes Mal machte sie aus ihn einen Menschen, von der sich wünschte dieser sein zu können – lachend und fürsorglich.
Und dafür war ihr verdammt noch mal dankbar. Sie brachte nur das Gute in ihm zum Vorschein, auch wenn es immer nur in ihrer Nähe ans Tageslicht kam. Sonst war er der übliche raue Typ, der Mist baute und nichts mit anderen Menschen zu tun haben wollte. Außer mit June. Mit diesem kleinen perfekten Mädchen.
Sanft lächelte er sie an, als sie meinte, dass sie wohl doch nicht so brav war: ,,Ich merk schon, June.“, grinste er dann und zwinkerte ihr kurz zu.
Nachdem er ihr einen Bonbon geklaut hatte, versuchte sie, nach einem ’Hey’, ihn wieder zu bekommen, aber es war für ihn ein leichtes den Bonbon zu behalten. Flugs steckte er ihn in den Mund: ,,Willst du ihn jetzt immer noch haben?“, fragte er frech und verengte grinsend die Augen.


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BeitragThema: Re: Der Brunnen   Sa Jan 24, 2015 2:38 pm

June Clarence

June sah Hennes von unten herauf an. Und wirklich, ein Grinsen breitete sich auf ihrem Gesicht aus. Dafür war er verantwortlich, nur Hennes brachte sie derart dazu, wieder die zu werden, die sie war, als ihre Eltern noch lebten.
Hennes, der Junge, der ihr Sicherheit bot und sich in ihrer Gegenwart so verwandelte, dass nur sie ihn so kennen konnte. Und jeder, der versuchte sie zu beleidigen, der bekam es mit ihm zu tun.
Nicht, dass ihr das keine Sorgen machen würde, aber es erfüllte sie doch mit Freude, zu wissen, das es jemanden gab, der für sie da war.
Hennes steckte sich die Süßigkeit in den Mund und wollte wissen, ob sie es immer noch haben wollte. Wahrscheinlich mit der Annahme, sie würde verneinen.
"Ja!", meinte sie etwas lauter als sonst und ließ sich nicht einschüchtern. Sie würde diesen Kampf um das Bonbon nicht verlieren!
Heimlich griff sie aber auch wieder in das Tütchen und holte sich selber eines heraus, allerdings so, dass Hennes es nicht sehen konnte.

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BeitragThema: Re: Der Brunnen   Sa Jan 31, 2015 11:56 am

Hennes

Er schaute runter auf das kleine Mädchen in seinem Arm. Und da war es wieder. Dieses wunderbar warme Gefühl in seinem sonst so kalten Herzen, dass nur sie auslösen konnte. Sie war so viel für ihn.
Doch am meisten war sie seine Rettung vor dem Ertrinken in dem Sumpf seiner Selbstzweifel. Immer wenn er wieder zu versinken drohte was dieses wunderbare Mädchen da und schien ihn schon alleine durch ihre Anwesenheit gut zu tun.
Und er war ihr dankbar dafür. Zeigte es indem er so wurde, wie er nie werden konnte. Nett, zuvorkommend - warm.
Und auch sie schenkte ihm so viel. Als er sie das erste Mal gesehen hatte, damals in der Aula, als er hierher kam, hatte er ein Mädchen gesehen, die vor Unsicherheit triefte und ängstlich erschien. Und genau dieses Verhalten hatte wohl irgendwas in ihm ausgelöst. Er war damals aufgestanden und hatte sich zu ihr gesetzt. Hatte versucht für sie da zu sein.
Mittlerweile war sie anders, wenn sie zusammen waren. So glücklich er schien sie ihm und das... machte ihn glücklich.
Würde sie nicht sein, dann wäre er alleine. Hier. Überall.
Und in was er schon alles geraten wäre, wusste er nicht, wollte er nicht wissen. Tat er ab.
Auf ihre Antwort zog er überrascht die Augenbrauen hoch und lachte dann dumpf: ,,Gut dann nimm ihn dir.", damit öffnete er den Mund, wo das Bonbon dann auf seiner Zunge lag.
Was sie nun tun würde, wusste er nicht. Aber war auch nicht so wichtig. Lachend schloss er wieder den Mund und lächelte sie dann an.

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BeitragThema: Re: Der Brunnen   Sa Jan 31, 2015 6:56 pm

June Clarence

June lächelte Hennes an, der sie ansah. Sie brauchten nicht einmal unbedingt Worte, um sich beieinander wohl zu fühlen. Das war etwas, was sie nur von ihm kannte, vielleicht, weil er der einzige war, den sie an sich heranließ. Trotzdem, es war eine Art Bindung zwischen ihnen, die mit nichts vergleichbar war. Er war offensichtlich überrascht, dass sie die Süßigkeit trotz der Tatsache, dass er sie schon im Mund hatte, immer noch wollte. Als er den Mund öffnete, schnappten ihre schmalen Finger danach und sie tauschte es geschickt, so dass ihr Freund das nicht merkte, mit dem neuen Bonbon aus ihrer Hand, dass sie sich schließlich in den Mund steckte. Das von Hennes ließ sie im Boden verschwinden. Dann grinste sie ihn an.

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BeitragThema: Re: Der Brunnen   So Feb 01, 2015 7:58 pm





Hennes






» Ihr Lächeln tat so gut.
Das wurde ihm immer mehr bewusst. June war seine eigene kleine Medizin. Und sie lächelte nur für ihn. Rettete nur ihn.

Als sie ihm dann das Bonbon aus seinem Mund nahm, schaute er sie erschrocken an. Hennes hätte mit allen gerechnet, aber nicht damit, dass sie es sich danach noch in den Mund steckte.
,,Ich... bin sprachlos.", raunte er und musste dann doch lachen: ,,Wärst du wenigstens so freundlich und würdest mir einen anderen geben? Sonst sehe ich mich gezwungen, dir deinen zu klauen.", meinte er frech und deutete auf die Tüte der Bonbons und dann auf ihren Mund.

Er zog sie ein Stück dichter an sich, um sich dann ein Stück vorzubeugen und nach der Tüte zu fischen - die er nicht erreichte. Wie schade.
,,Komm schon, für mich.", säuselte er zuckersüß und zog einen Schmollmund dabei. «


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BeitragThema: Re: Der Brunnen   Di Feb 03, 2015 2:43 am

June Clarence

June sah Hennes fröhlich an. Sie wollte glücklich sein. Wieso auch nicht? Es war nichts falsch daran, sich wohl zu fühlen, wenn man bei Menschen war, die man... Nun ja, man könnte schon fast sagen, liebte. Ja, in gewisser Weise hatte June Hennes besonders lieb, wie als wäre er ihr Bruder, ihr Vater, ihr Freund, einfach alles gemeinsam.
Sie musste bei seinem Gesicht fast lachen. Diesen Schock sah man ihm an, vermutlich hatte er einfach nicht erwartet, dass sie das Bonbon essen würde. "Hmm...", machte sie und grinste ihn an. "Wie willst du es dir den holen?", fragte sie fordernd.
June spürte, wie er sie näher an sich zog und nach der Tüte greifen wollte. Er kam nicht hin. Dafür schnappte sich das Säckchen. "Ich muss mir das erst ganz gut überlegen... Und vorher ist das hier", sie schüttelte die Süßigkeiten,"meine Geißel!"

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BeitragThema: Re: Der Brunnen   So Feb 08, 2015 5:56 pm





Hennes






» Sein Herz ging auf, als er ihr lächeln sah. Als er sah wie glücklich sie war. Wie glücklich er sie machte. Bevor er hierher kam hätte er nie zu träumen gewagt, dass jemand wegen ihm solche Gefühle spüren würde. Um ihn herum waren alle immer so... traurig, bedrückt, gewesen. Man hatte ihm oft gezeigt, dass er nicht gebraucht wurde.
Vielleicht sogar zu oft.

Doch das war jetzt vorbei - June brauchte ihn.
Er sie mehr. Dass wusste er, ohne sie hätte er schon längst viel dummes angestellt. Die Sache mit dem Bonbons war eine Kleinigkeit... er war schlimmer. Konnte schlimmer sein.

,,Wenn ich nicht Angst hätte, dass du mir die Hand abbeißt, würde ich mir meinen Bonbon zurückholen.", zwinkerte er ihr zu und deutete auf ihren Mund.
Aber wenn er ehrlich war - selbst wenn er die Möglichkeit hätte, ihr seinen Bonbon zu stehlen, könnte er es nicht. Die Vorstellung... gefiel ihm nicht. Also zog er einen Schmollmund, als sie dann noch die armen Süßigkeiten als Geißel gefangen hielt: ,,Dass kannst du mir nicht antun - ich brauche meinen Zucker.", jammerte er und schaute auf die Tüte, dann wieder zu June. «


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BeitragThema: Re: Der Brunnen   So Feb 08, 2015 11:02 pm

June Clarence

Sie mochte das Gefühl bei Hennes zu sein. Ja, sie wollte glücklich sein. Es hatte ihr keiner verboten und das würde auch so schnell keiner! Denn sie hatte einen freien Willen und in dem Fall würde sie für ihn eintreten. Was sollte sie auch sonst machen? Zu einer Marionette werden? Nein. Solange Hennes an ihrer Seite war, konnte sie alles schaffen, konnte sie auch wieder glücklich sein. Niemand brauchte große Dinge um Glück zu empfinden, in Wahrheit waren es die kleinen Dinge im Leben. Etwas, wie Süßigkeiten essen. Gemeinsam mit ihrem besten und einzigen Freund. So etwas könnte sie ihr Leben lang machen, einfach weil es sie erfreute. Es war keine große Sache. Und vielleicht genau deshalb genoss sie ihr Zusammensein mit Hennes.
"Ach, denkst du das wirklich? Dass ich meine Zähne in deine wertvollen Hände schlagen würde?", grinste sie. "Aber jetzt ist es eh zu spät." Sie öffnete den Mund, der inzwischen leer war.
June presste das Säckchen an ihre Brust. "Hör auf zu schmollen und kämpfe wie ein Mann um deinen Zucker!", forderte sie ihn an und entzog sich seinem Griff. Flink stand sie auf und wedelte mit der Tüte vor seinem Gesicht herum. "Hol's dir doch!", lachte sie und hüpfte ein wenig zurück.


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BeitragThema: Re: Der Brunnen   Sa März 14, 2015 2:59 pm





Hennes






» Er schmollte beleidigt, als sie sich von ihm löste und mit den Bonbons vor seiner Nase rumwackelte. Die Kleine war eindeutig das verkörperte Böse. Das musste es sein.
,,Das ist nicht fair, du weist gar nicht, was du mir damit antust!", jammerte und stand auf, wollte nach der Tüte greifen -- doch dann sprang sie weg. Mist. Seufzend sah er sie an und überlegte, wie er vorgehen sollte.
June war schnell, dass wusste er und wenn er ehrlich war, war er nicht in der Verfassung ihr hinterher zu laufen.
Aus seiner Brust ertönte ein 'Hmmm-mmmm', als er nachdachte und seiner Freundin zusah wie sie mit den Bonbons spielte, dann tat er einen schnellen Schritt nach vorne und griff an ihre Hüften, um sie zu sich zu ziehen. June war ihm nun so nah, dass er ihren Atmen spüren konnte.
,,Ich lass dich erst los, wenn du mir einen Bonbon gibst.", erklärte er und schaute auf sie runter.
Erfasste ihre Sommersprossen und die wunderbar grünen Augen, von denen er schon immer fasziniert gewesen war. Sein Blick rutschte von ihrer Stupsnase zu ihren Lippen und kurz war da dieses komische Gefühl, was er sofort wieder abtat und ihr erneut in die Augen sah.
,,Ich meine es ernst, wenn du je wieder ohne mich an deinem Körper leben willst, solltest du mir einen geben. Sonst singe ich - die ganze Zeit, und ich singe schrecklich laut und schief. Das verspreche ich dir.", grinste und zog sie noch ein Stück zu sich.

Er konnte nicht sagen, warum ihre Anwesenheit ihm so viel bedeutete. Warum SIE ihm so viel bedeutete. Das alles hier war einfach... perfekt. In seiner sonst so kaputten Welt, war sie der einzige Lichtblick, den er hatte. Es war, als hätte sie Stück für Stück die Scherben aufgesammelt, die von ihm geblieben waren, nachdem seine Mutter verstarb und er hierher kam. Und das machte June besonders - sie nahm ihn so, wie er war. «


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BeitragThema: Re: Der Brunnen   Do März 19, 2015 3:22 pm

June Clarence
June lachte über seinen Versuch, ihr die Bonbons wegzuschnappen. Er war definitiv zu langsam um sie noch zu erwischen. Grinsend streckte sie ihm die Zunge heraus und schüttelte die Tüte weiter. Ihre Laune stieg immer weiter an.
Er schien nachzudenken, zumindest machte er ein Geräusch, dass dem ähnlich war. Sie war gespannt, was er jetzt machen würde, denn schneller rennen, das konnte sie wirklich. Hin und wieder war es ein Vorteil kleiner zu sein.
Plötzlich trat er zu ihr, sie versteifte sich, so wie bei jeder Berührung. So nah waren sie sich bis jetzt noch nie gewesen. June schwieg, ihr Atem hielt an und sie sah hoch in Hennes' Gesicht. Dann sagte er etwas. Sie riss den Blick von seinen braunen Augen und lächelte.
"Wie lang denkst du, halte ich das aus?"
Das kleine, rothaarige Mädchen fühlte sich unwohl und geborgen zugleich. Das war weniger die Umarmung, die sie von ihrem Freund kannte, nicht dieses flüchtige umarmen. So lange standen sie zusammen.
"Oh bitte nicht! Du singst grauenhaft", lachte sie, auch wenn sie versuchte nicht beleidigend zu klingen.

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BeitragThema: Re: Der Brunnen   Mo März 30, 2015 11:49 am

Hennes

Bevor er sie an den Hüften gepackt hatte, sah er wie glücklich sie war. Wie glücklich ER sie machte. Und sein Herz ging auf, als er sie lachen sah.
Noch immer konnte er nicht verstehen, wie jemand so gutherziges wie June, ihn so akzeptieren konnte wie er war. Rau, kalt, arrogant, frech, respektlos... wenn er ehrlich war fiel ihm noch eine ganze Liste an schlechter Eigenschaften ein -- aber June war das anscheinend alles egal. Und dafür war er ihr so dankbar.

Als er sie an sich zog, versteifte sie sich und er war kurz versucht sie los zulassen. Die Art, wie sie zu ihm aufsah, gefiel ihm irgendwie und für eine Weile verlor er sich in ihren Augen.
Die beiden waren sich noch nie so nah gewesen, zumindest konnte er sich an keinen Moment erinnern, an dem so lange so nah waren. Aber fand er das schlecht?
So sicher war er sich da nicht. June ließ ihn etwas spüren, dass er doch ein Herz hatte und nicht nur so kalt war, wie sonst immer.
Sie war auch die einzige, deren Nähe er zuließ.
Und dann brach June die Stille und lachte wieder. Auch in seinem Gesicht erschien wieder das übliche freche Grinsen.
,,Weißt du, eigentlich müssten mich deine Worte kränken. Da kann ich ja froh sein, dass ich kein Herz habe.", meinte er gespielt stolz an sah auf das Mädchen in seinen Armen runter.

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BeitragThema: Re: Der Brunnen   Mi Apr 01, 2015 11:51 pm

June Clarence

June starrte in Hennes Gesicht, das so nah an ihrem war, wie noch nie. Bis jetzt hatte sie sich immer geborgen, warm und wohl bei ihm gefühlt, meist, weil er ihr Halt gab, ohne es wirklich zu wissen. Er war jemand, um den sie sich kümmern konnte, jemand, der da war, um sie davon abzuhalten, sich selber in den Abgrund zu treiben. Und jetzt? Wieso fühlte sich diese Berührung so anders an? Ein leichtes Kribbeln durchfuhr sie, nervös lächelte sie, konnte sich aber nicht von seinen dunklen Augen losreißen. Was war denn los mit ihr? Ihre Unsicherheit war fast zu spüren, aber sie wollte Hennes nicht das Gefühl geben, sich unwohl zu fühlen.
Er sagte etwas sehr dummes, was sie entsetzte. Wie... Wieso? "Sag sowas doch nicht! Natürlich hast du ein Herz!", entgegnete sie empört und bewegte sich zum ersten Mal. Ihre Stimme wurde wieder weicher, sie lächelte leicht. "Du musst nur wissen, wo du es suchen musst und dann findest du es auch", flüsterte sie und legte ihre Hand sacht auf seine Brust, wo sein Herz war.

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BeitragThema: Re: Der Brunnen   Mi Apr 08, 2015 11:29 am

Hennes

Wenn er ehrlich war genoss er es, dass sie ihm so nah war. Irgendwie. Ihre Nähe bedeutete ihm viel, sie bedeutete ihm viel.
Manchmal hatte er das Gefühl, dass da mehr war als nur Freundschaft, besonders jetzt wo seine Hände an ihrer Hüfte lagen, sie ihm so nah war, er ihrem Atem auf seiner Brust spüren konnte. Kurz musste er schlucken, als sie ihn so ansah, wie sie es tat. Sie schien so unschuldig.

Hennes wusste nicht, ob sie gerade dasselbe fühlte wie er, ob sie auch das leichte Kribbeln in der Brust spürte und die Wärme, die sich in ihm ausbreitete.
Warum fühlte sich das alles hier auf einmal so anders an? Und warum lösten sie in ihm so viel aus?
Insgeheim genoss er es ja doch, dass sie ihm so nah war. June war die einzige, die er gerne in seiner Nähe hatte, die einzige, die er wirklich mochte.

Plötzlich widersprach sie ihm heftig und schien schockiert über seine Worte. Erschrocken weiteten sich seine Augen, als sie ihre Hand sanft auf seine Brust legte und plötzlich hatte er das Gefühl seine Knie wurden weich. Überall bildete sich Gänsehaut und sein Herz begann doppelt so schnell zu schlagen. Und peinlicher Weise erröteten seine Wangen. Oh scheiße... wie peinlich!
,,June...", murmelte er, die Stimme so rau, als hätte er Jahre nicht gesprochen hatte.
Er legte seine rechte Hand auf ihre an seiner Brust und sah kurz auf die beiden Hände, dann wieder in ihre schönen Augen.

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BeitragThema: Re: Der Brunnen   So Apr 12, 2015 5:47 pm

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June musste ihren Kopf weit heben, um ihn anzusehen. Eigentlich war es regelrecht witzig, wie viel größer Hennes doch war. Immerhin ragte er wie ein Baum in die Höhe. Diese Größe hatte ihr immer ein Gefühl von Sicherheit gegeben, doch gerade... Sie hatte keine Angst vor ihm, aber irgendetwas verunsicherte sie doch sehr und, dass er sie wahrscheinlich um zwei Köpfe übertrumpfte, trug nicht unbedingt dazu bei, dass sie sich besser fühlte. Sie konnte nicht deuten, was sein Gesichtsausdruck zu sagen hatte, am Liebsten würde sie sich ganz klein machen.
Sie war komplett verwirrt und das machte sie wiederrum ganz nervös. June mochte es nicht nervös zu sein. Vor allem nicht vor anderen Menschen, das ließ sie immer ganz rot werden. Zu ihrer Überraschung errötete auch Hennes. Wieso? Findet er das ganze auch so... eigenartig wie ich?
Da sagte er ihren Namen. Sofort wurde ihr Kopf knallrot wie eine Tomate, die Stimme ging ihr durchs ganze Mark. Als er ihre Hand berührte hatte sie das Gefühl, ein elektrischer Schlag ginge durch ihren Körper. "Ja...?", fragte sie mit gebrochener, leiser Stimme, mehr konnte sie nicht aufbringen.


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BeitragThema: Re: Der Brunnen   Do Mai 07, 2015 2:49 pm

Hennes

Dieses einfache 'ja', welches sie aufbrachte jagte eine Gänsehaut über seinen Rücken und gleichzeitig wurde ihm schlagartig warm. Hennes könnte für dieses Gefühl sterben. Wie lange war es her, dass er sowas gefühlt hatte? Doch wenn er ehrlich war... dieses Gefühl hatte er noch nie gehabt. Nicht mal ein leichtes Kribbeln. Traurig, aber wahr.

Hennes drohte gerade Gefahr sich das erste Mal zu verlieben. In seine beste Freundin, die er eigentlich immer als seine Schwester gesehen hatte. Es war seltsam, die ganze Situation hier. Warum fühlte es sich jetzt gerade alles anders an?
Er brauchte einen Ausweg, denn er wusste, würde er noch länger so verharren, würde er einen Fehler machen, würde sie küssen, würde sich in sie verlieben und vielleicht verlieren. Das wollte er auf keinen Fall, denn June war sowas wie seine Welt, sein Leben. Sie hatten sich damals gegenseitig gerettet und er wollte es nicht kaputt machen.
Doch dass sie sich immer noch so nah waren und er sie nicht nur mit seiner Hand berührte machte die ganze Situation nicht wirklich einfacher. Scheiße!, knurrte er innerlich und lächelte June an. Suchte verzweifelt nach einem Ausweg.

Grinsend beugte er sich weiter zu ihr und lächelte sie dreckig an: ,,Los, gib mir einen Bonbon.", raunte er dann. Sie waren sich nun fast so nah, dass nur noch Millimeter fehlten und ihre Nasenspitzen würden sie berühren.

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BeitragThema: Re: Der Brunnen   Di Mai 12, 2015 10:03 pm

June Clarence

Ihre Augen lagen noch auf seinen Lippen, seit er ihren Namen gesagt hatte. Auf Lippen, die wie Rosen in seinem Gesicht lagen. Sein Kopf, sein Gesicht, das so weit entfernt war, so unendlich weit und doch so nah war. Seit wann war Hennes denn so groß? Wie lange kannten sie sich? Wie hieß sie? Plötzlich schien June alles zu vergessen, was sie je gewusst hatte, und zwar ohne jeden augenscheinlichen Grund. Nun keimte doch Angst in ihr auf. Nicht vor ihrem besten Freund, der einzigen Person, die sie verstand und ihr zuhörte, falls sie einmal etwas zu sagen hatte. Nicht vor Hennes. Aber vor der gesamten Situation. Ihr Körper sendete ihr Signale, die sie noch nie erhalten hatte. Sie fühlte sich beengt. Wurde sie jetzt klaustrophobisch? Beinahe fing sie an zu Schwitzen. Ihr roter Kopf wollte nicht aufhören zu glühen, als sie Hennes ansah, aber es war unmöglich, ihre erbsengrünen Augen von ihm zu wenden. Fast hätte sie gezittert. Das hier machte ihr alles Angst. Sie wollte das nicht. Das war so eigenartig. So komisch. Wieso hörte es nicht auf, in ihrem Bauch zu ziehen? Wieso fühlte sie sich, als würde ihr vor Schwindel gleich Schwarz vor Augen werden? Wieso zitterte ihr Atem so sehr? Und wieso war sie einfach nicht in der Lage sich zu bewegen? War es eine Panikattacke....?
Und Hennes Lächeln. Sonst verursachte es nur ein warmes Gefühl um ihr Herz, jetzt verschlimmerten sich all die Symptome von vorhin nur noch. Sie schien ihren Herzschlag in ihrem Hals zu spüren, lauter als ein Presslufthammer, als sich ihr bester Freund näher zu ihr beugte. Wurde sie gerade krank? Sollte sie zurück ins Heim und sich ausruhen?
Hennes fing an zu Grinsen. Es war so typisch für ihn, ein wenig frech, ein wenig aufmüpfig, ein wenig süffisant. Sie hörte seine Worte fast nicht, dazu klopfte ihr Herz zu laut und das Blut rauschte in ihren Ohren umher, die bestimmt auch rot waren. "O..okay", meinte sie ein wenig schüchtern, wie sie normalerweise mit Menschen redete, die sie kaum kannte, bewegte sich aber nicht. Reiß dich zusammen, June! Krank kannst du auch wann anders werden, mahnte sie sich selbst und fing an, ihre andere Hand zu bewegen, die die die Finger in das Säckchen mit den Bonbons gekrallt hatte und hielt es neben ihren Kopf, jedoch ohne den Blickkontakt zu ihm zu verlieren, der nun so nah vor ihr war. Sie atmete flach aus, aber trotzdem bewegte sie sich dabei und ihre Nasenspitzen berührten sich. Sofort schoss eine neue Welle Blut in ihren Kopf und sie sah aus wie eine Tomate. Langsam konnte sie das Zittern nicht mehr unterdrücken.


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BeitragThema: Re: Der Brunnen   Sa Mai 16, 2015 2:57 pm





Hennes






» June ließ er nicht aus den Augen. Ständig suchte er ihren Blick, der aber nur auf seine Lippen fixiert war. Wollte June dass er sie küsste? Hennes schluckte.
Warum konnte er nichts mit dem ganzen hier anfangen? Er war 16 und hatte noch keinerlei erfahren mit allem. Sie war 14 und auch sie hatte wohl keine Erfahrung. Zumindest schätze er June nicht so ein.
Und mit jeder Sekunde, die sie sich so nah waren, wurde die Gefahr, dass er sich in seine beste Freundin verliebte immer gewaltiger. Jetzt schon spürte er dieses Kribbeln in den Fingern. In seiner Brust explodierte alles, als sie vor sich hinstotterte und sie das Säckchen Bonbons neben ihren Kopf hielt.
Weder sie noch er schenkten diesem aber Beachtung.

Die Sonne versank am Horizont und tauchte alles in ein warmes orange, auch June's Gesicht. Sein Atem stockte bei diesen Anblick. Wow..., das war alles was er dazu sagen konnte.
Verdammt, es wurde eng. Ziemlich eng. Und einen Ausweg sah er nicht. Er würde sich heillos in June verlieben.
Aber warum jetzt? Schließlich kannten sie sich schon länger, waren sich immer nah gewesen. Warum fühlte es sich jetzt so anders an?

Noch immer hatte sie ihre kleine Hand auf seiner Brust und seine lag vorsichtig auf ihrer. Bewegen konnte er sich nicht.
Seine andere Hand hatte ihre Hüfte umfasst, sie schien so zerbrechlich. So sehr, dass er Angst haben musste sie würde jeden Moment in seinen Händen zerfallen. Aber das tat sie nicht.
Vorsichtig zog er sie noch etwas zu sich heran, als der Wind auffrischte. Sein Blick immer noch auf ihre grünen Augen gerichtet.

Die Bonbons hatte er vergessen. «

x Verwirrt bis ins letzte Detail x




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BeitragThema: Re: Der Brunnen   Sa Mai 16, 2015 6:40 pm

Hennes ist so niedlich... *^*

June Clarence
Ihre Augen lagen auf Hennes. Langsam fing sie doch an sich Sorgen zu machen. Er wirkte so verkrampft, spürte er dasselbe wie sie? War etwa etwas in den Bonbons gewesen? Irgendwas, was diese eigenartigen... Empfindungen hervorrief? June war verwirrt, und zwar wirklich. Dieses Gefühl, diese wahre Verwirrung, hatte sie zu letzt gespürt, als man ihr sagte, dass ihre Eltern nie wieder zurückkommen würden. Eigentlich hasste sie Verwirrung. Sie... machte sie traurig.
Die Bonbontüte hing weiterhin unbeachtet in ihrer Hand. Wollte... Wollte er nicht sowas...? Ihr Kopf war starr und ließ sich nicht bewegen. So... So nah...
Sie wollte keine Menschen. Menschen waren böse, wollten ihr alles wegnehmen! Sie sollen weggehen! Die Panik nahm von ihr Besitz. Das ist nur Hennes! Nur Hennes... Keine Sorge, er macht dir nichts. Er ist dein bester Freund, vergessen?
Langsam ging die Sonne unter. Das bedeutete, bald war es dunkel. June mochte die Dunkelheit nicht. Man sah nichts, man sah niemanden.
Und da! Ein Eichhörnchen!
Das Kribbeln wollte nicht aufhören. So sehr sich das rothaarige Mädchen anstrengte, sie konnte die Situation nicht verdrängen. Aber sie... Sie wollte nicht verwirrt sein! Sie wollte diese Panik nicht spüren, diese Angst, die ihr den Magen umdrehte. Es hatte nie etwas Gutes bedeutet, seit sie sich daran erinnern kann, war es ein Bote für schlechte Nachrichten gewesen. Und sie brauchte Hennes doch bei sich, da durfte ihm nichts zustoßen!
Der Wind blies stärker. June fing an zu zittern, sie konnte es einfach nicht unterdrücken. Ängstlich sah sie ihren besten Freund an. Sie öffnete den Mund, wollte irgendetwas sagen, aber ihre Kehle war wie zugeschnürt. Mist!
Und als Hennes sie näher an sich heranzog, brach sie endgültig. Ihre Knie knickten ein, sie blieb mir noch wegen den Händen der Person, die ihr etwas bedeutete, stehen. Das Säckchen entglitt ihr, dumpf hörte sie es am Boden aufschlagen. Ihr Kopf drohte nach unten zu kippen, doch sie schaffte es nach oben zu sehen, in Hennes Augen.
Du darfst nicht weinen... Nicht... Nicht...
June konnte sich nicht halten und ihr traten Tränen in die Augen. Sie wollte, dass ihr Freund ihr half, sie wollte das vergessen, wollte, dass alles so war wie vor ein paar Minuten. Keine Verwirrung, keine eigenartigen Gefühle, einfach nur Hennes und sie. Sie schluchzte leise, wollte nicht, dass er sie so sah. Er mochte es nicht, wenn sie traurig war und sie mochte es nicht, wenn er dadurch unglücklich war. Sie wollte, dass er glücklich blieb. Aber... Jetzt brauchte sie ihn.
Ihre Stimme war kaum mehr als ein heiseres Krächzen. Mit ihrer Hand krallte sie sich in sein T-Shirt, die andere presste sie zur Faust geballt an ihr Herz.
"Hennes... Hilf mir... Ich habe Angst...

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BeitragThema: Re: Der Brunnen   So Mai 17, 2015 3:55 pm

June ist viel süßer!






Hennes






» Für einen Sommerabend wurde er plötzlich überraschend kalt. Oder kam es ihm nur so vor? Die Wärme, die er verspürt hatte, als June ihn so angesehen hatte, war verschwunden. Hatte sich aufgelöst wie Nebel in der Morgensonne und zurück blieb bittere Kälte.
June hatte sich verändert. Ihr Blick, ihre Haltung - alles an ihr hatte sich schlagartig verändert. In ihre grünen Augen trat Verwirrung, Trauer, Panik. Hennes konnte das alles nicht zu ordnen, was hatte sich denn verändert von der einen Sekunde auf die andere?
Und langsam bekam er auch Angst. Hatte er etwas falsch gemacht - war er grob zu ihr? Machte vielleicht sogar er ihr Angst?
Dieser Gedanke versetzte seinem Herz einen schmerzhaften Stich.

Sie begann zu zittern und seine Hilflosigkeit stieg von Sekunde zu Sekunde mehr. Da war June, in seinen Armen, zitternd und voller Panik.
Und als er sie dann wegen der Kälte noch dichter an ihn heran zog, war es vollkommen vorbei. Er merkte wie sie erschlaffte in seinen Armen - aus Reflex löste er die Hand, die ihre hielt, und griff nach ihr, um ihr Halt zu geben.
Erst als June ihn ansah, mit Tränen in den Augen, erwiderte er ihren Blick. Angst lag in seinen Augen.
Dann zog sie an seinem Shirt, drückte ihr Gesicht an seine Brust, weinte.

"Hennes... Hilf mir... Ich habe Angst..."

Er schluckte, musste sich zusammen reißen, dass er selbst nicht in Panik ausbrach. Sie hatte Angst, nur wovor?
Ihm fiel nichts ein, also zog er seine Freundin erstmal dichter an sich, hielt ihren Kopf und streichelte ihren Rücken.
Dann war da diese Stimme in seinem Kopf, die ihm zu schrie, dass er schuld war an der ganzen Sache... und es fiel ihm leicht dieser Stimme zu glauben.

,,June...", er musste eine Pause machen. Seine Stimme drohte zu versagen; ,,Ich bin immer da. Werde immer dein bester Freund sein, okay? Wenn ich bei dir bin brauchst du keine Angst mehr haben. Ich lass nicht zu, dass dir etwas passiert. Niemals."«

x ich selbst bin meine größte angst x




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BeitragThema: Re: Der Brunnen   So Mai 17, 2015 10:22 pm

Avelin

Das junge Mädchen streifte durch das Gelände und sah sich hier und dort um. Die Sonne nahm immer mehr ab und es wurde immer kühler. Avelin dachte immer wieder an ihren Unfall und versuchte sich krampfhaft zu erinnern, was damals genau geschehen war. Doch sie kam nur bis zu der einen Stelle. Zu der Stelle, bei der sie nach vorne gestoßen wurde und sich gerade bei dem Bondhaarigem Mädchen festhalten wollte, doch sie rutschte ab und fiel direkt auf den betrunkenen Mann zu, der ihr dann das Messer erst am Arm lang zog und es ihr dann, als sie sich den Arm hielt, in die Seite rammte, woraufhin sie zu Boden sank und dann mit dem Kopf auf den Boden aufschlug. Sie hörte nur noch ganz schwach einen Schrei und dann wurde alles still und leise um sie.
Immer wenn sie sich daran erinnerte, spürte sie auch den Schmerz wieder, den sie damals gespürt hatte. Es wäre für Sie und ihren Vater vieles einfacher gewesen, könnte sie sich an die Namen oder Gesichter der Personen erinnern. Doch ihre Erinnerung war nicht wieder zu erlangen. Selbst die Ärzte sagten, dass es bei ihrer starken Verletzung sehr wahrscheinlich war, dass sie sich nie wieder daran erinnern könnte.

Als sie dann an einem süßen kleinen Brunnen ankam, hörte Avelin die Stimmen zweier Kinder. Sie schienen sehr vertraut zu sein und Avelin wollte sie auf gar keinen Fall stören, also setzte sie sich abseits von den beiden. Da wo sie nur Gemurmel hörte und die Worte nicht verstand, die die beiden Sprachen.
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BeitragThema: Re: Der Brunnen   Sa Mai 30, 2015 3:36 pm

Naaaaah xD ich will auch nen Hennes haben *^*

June Clarence

Ihre Panik wollte sich ausbreiten, aber June, June wollte das nicht. Sie durfte nicht panisch werden. Es half nicht. Sie musste ruhig bleiben und das Problem analysieren. Was war das Problem überhaupt? Sie... Sie fühlte sich eigenartig. Und June war nicht der Typ, der sich eigenartig fühlte. Das Mädchen war sich immer im Klaren über Ihre Zu- und Abneigungen, natürlich verwirrte sie dieses neue Gefühl. Sie sah in Hennes Gesicht und mit einem Mal spürte sie Schuld. Er hatte Angst. Daran bist du schuld! Wieso tust du sowas? Du dummes, dummes Mädchen! Jetzt war sie auch noch wütend auf sich selbst. Was zum Henker war nur los mit ihr?
Nicht einmal das Kribbeln hatte aufgehört, aber langsam war sie dabei, alles um sich herum zu vergessen. June verdrängte die Dunkelheit, das Gras, den Brunnen, einfach alles. Da waren nur sie und Hennes.
Hennes, der stark und lebendig vor ihr stand.
Hennes, der sie in seinen Armen hielt.  
Hennes, der seine Hand über ihren Rücken gleiten lies, damit sie ich beruhigte.
Er gab June die Kraft, nur mehr vor sich herzuschluchzen. Sie hätte beinahe aufgehört zu zittern. Aber die Angst, dass er verschwinden würde war da. Sie könnte jetzt nicht ohne ihn leben, das würde sie nicht verkraften. Deshalb zog sie ihre Hände von seinem T-Shirt weg, und schlang sie ganz fest um ihn herum. Und dann hörte sie seine Stimme in ihr Herz wurde warm. Er würde sie nicht verlassen. Er war immer da. Immer.
Und diesmal war es die Freude, die sie dazu brachte, ihn ganz fest zu umarmen, während ihre Tränen langsam versiegten. Sie drückte ihn so fest an sich, dass sie ihn nie wieder loslassen wollte.

Langsam hob sie allerdings ihren Kopf, natürlich sah sie Hennes an, was auch sonst, aber plötzlich fühlte sie sich beobachtet. June wurde leicht unruhig, aber wollte ihrem besten Freund nichts sagen. Sie spürte, wie sich gerade alles glättete und sie wollte den Moment nicht mit irgendeinem Wagen Gefühl zerstören.


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BeitragThema: Re: Der Brunnen   Mi Aug 26, 2015 2:01 pm





C A M E R O N






» Lässig steckte er seine Hände in die Hosentaschen und schlenderte über den Kiesweg des Schlosses. Ihm war langweilig. Auch wenn er lieber alleine war, manchmal wurde es langweilig. Das schlimmste an der ganzen Sache war eigentlich, dass egal wie viele Menschen ihn umgeben, er fühlt sich immer alleine und leer. Aber gerade war die Langeweile schlimmer als alles andere.
Seine blauen Augen wanderten über den Hof und er entdeckte June und Hennes, die in inniger Umarmung da standen.
Igitt., er hielt nicht viel von anderen Menschen, geschweige denn Körperkontakt. Nach eine Weile und vielen Mädchen hatte er begriffen, dass auch diese ihn nichts fühlen ließen. Also entfernte er sich ganz von den Menschen.

Plötzlich fiel ihm ein anderen Mädchen auf, mit braunen Jahren und wenn er ehrlich war, wirkte sie fehl am Platz. Doch da war noch etwas. Er kannte sie.
Sein Vater hatte oft irgendwelche Wohltätigkeitsveranstalltungen abgehalten und immer die gesamte Stadt eingeladen - auch die Eltern dieses Mädchens. Verzweifelt überlegte er, kramte nach ihrem Namen, denn natürlich verstanden sich ihre Eltern gut und sie wurden einander vorgestellt.
Und da war er wieder.

Der junge Mann schlenderte auf das Mädchen zu und schaute zu ihr runter: ,,Avelin? Was machst du hier?"   «

Entdeckt Avelin




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Hennes






» Es tat weh, wenn er June so sah. Seit er sie kannte, war es nicht oft der Fall gewesen, dass sie so auf ihn reagiert hatte. Eigentlich konnte er sich an kein einziges Mal erinnern. Als er sie das erste Mal gesehen hatte, da kam sie diesem Zustand fast gleich, sie hatte immer wie ein verschrecktes Reh gewirkt und er wollte sie retten. Doch eigentlich hatte sie ihn gerettet.
Dieses kleine, süße Mädchen hat ihn so akzeptiert wie er war, gab ihm die Liebe, die er nie gekannt hatte.
Und er hatte sich geschworen, dass ihr nie etwas passieren würde. Und deshalb tat das jetzt umso mehr weh... er wollte sie doch beschützen und jetzt hatte sie Angst. Auch wenn er nicht wusste vor was.
Sein Unterbewusstsein bellte ihn an, dass er derjenige welche war, der ihr so Angst machte und er war so dumm dieser Stimme zu glauben.

Plötzlich ließ sie sein Shirt los und schlang die Arme um ihn, drückte sich an ihn und langsam verebbte ihr Schluchzen und der Schmerz ließ nach.
Er hatte nie erwartet, dass jemand so zierliches wie June so fest zu drücken konnte und jeder andere Mensch hätte es vielleicht als unangenehm empfunden, aber Hennes nicht. Für ihn war es nur eine liebevolle Geste, die er nicht kannte und deshalb umso mehr genoss.

Nach einer Weile hob June den Blick, sah ihn an. Ihre Augen waren so rot von den Tränen und wieder wurde ihm das Herz schwer. Er nahm ihr Gesicht in seine großen Hände und wischte mit seinem Daumen die letzen Tränen weg, lächelte sie unsicher an, als er die Arme wieder um sie schloss.
,,Ich werde immer da sein. Für immer.", flüsterte er und schaute ihr in die grünen Augen.    «

bei June




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BeitragThema: Re: Der Brunnen   Mi Aug 26, 2015 2:24 pm





Avelin






» Avelin war so in ihren Gedanken vertieft und mit sich selbst beschäftigt, dass sie gar nicht mitbekam, wie sich ein Junge ihr näherte. Mit ihren Fingern spielen saß sie auf dem Brunnen an eine Mauer gelehnt und sah in die Ferne. Als der Junge sie dann auch noch mit ihrem Namen ansprach, wäre Avelin fast in den Brunnen gefallen, konnte sich aber rechtzeitig davor retten. Verwirrt und gleichzeitig schockiert darüber, dass dieser Kerl ihren Namen kannte, sah sie zu ihm auf und musterte sein Gesicht. Irgendwoher kamen ihr diese Kieferknochen bekannt vor, aber sie wusste nicht woher.
"Äh...ich...ich...", stotterte das rothaarige Mädchen vor sich hin. Hatte ihr Vater nicht gesagt, dass sie hier keiner kennen würde und sie neu anfangen könnte?
Noch einmal räusperte sich das blasse Mädchen und versuchte sich ihre Angst darüber, dass sie an diesem Ort jemand kannte, zu vertuschen, "Warum sollte ich nicht hier sein? Und woher kennen sie meinen Namen?" Trotz ihrer Angst blieb sie förmlich. Schließlich wurde ihr das jahrelang beigebracht, dass sie immer freundlich und höflich zu sein hatte.
Sie musterte den Typen noch einmal genau. Er war groß gewachsen, hatte dunkle Haare und eisblaue Augen. Irgendwo in ihrem Kopf versteckte sich die Verbindung, die sie zu diesem Jungen hat, doch sie konnte ihn einfach nicht zuordnen, woher geschweige denn seit wann sie ihn kannte.
Ihre blassgrünen Augen sahen in die seinen und versuchten ihn zu ergründen. Woher kenne ich dich bloß?, fragte sie sich. Als dann eine Windböe ihre Haare in ihr Gesicht wehte, strich sie sich die Strähnen schnell wieder hinter ihr Ohr und schlang die Arme um sich. Ihr war kalt, schließlich wurde es Abend und sie wollte lieber auf ihr Zimmer gehen, doch irgendetwas hielt sie davon ab, diesen Jungen jetzt hier stehen zu lassen. Sie war sich dabei aber nicht sicher, ob es damit zu tun hatte, dass sie einfach nur höflich sein wollte, oder ob es etwas anderes war, dass dieser Typ sie davon abhielt zu gehen.  «


trifft Cameron




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BeitragThema: Re: Der Brunnen   Fr Aug 28, 2015 12:00 pm





C A M E R O N






» Amüsiert verzog er sein Gesicht, als Avelin sich so erschreckte. Früher war sie nicht so schreckhaft gewesen, dass wusste er. Aber irgendwann war sie einfach verschwunden und ihr Vater tauchte nicht mehr bei den Veranstaltungen seiner Eltern auf. Was eigentlich ziemlich schade gewesen war, denn das blasse Mädchen war die einzige gewesen, mit der Cam sich dort unterhalten hatte - nachdem sie nicht mehr kam, wurde es dort unerträglich langweilig.
Die junge Frau stotterte vor sich hin und wirkte sichtlich verschreckt, was er nicht verstand. Schließlich hatte er sich doch nicht von hinten angeschlichen und wollte sie in den Brunnen ziehen. Vielleicht war sie einfach nur überrascht ihn hier auch zu sehen?

Leicht ungeduldig fuhr er sich durch die schwarzen Haare, also langsam wurde es echt lächerlich. Vor allem als sie ihn dann auch noch Siezte. War das ihr ernst?
,,Ich finde das nicht witzig, Avelin. Ich bin es, Cameron. Warum sollte ich deinen Namen nicht kennen?", fragte er sich, versuchte seine Ungeduld zu verbergen.

Die hellen Augen des Mädchens vor sich, schweiften von seinem Gesicht, bis zu seinen Schuhen und wieder zurück. Checkte die Kleine ihn gerade ab? Überrascht hob er die Augenbrauen und ein verschmitztes Lächeln erschien in seinem Gesicht. Dass er ihre Geste vollkommen falsch einschätzte konnte er ja nicht wissen. Und plötzlich frischte der Wind auf und er bemerkte, wie Avelin anfing zu frieren.
Nett, wie er es eigentlich nicht war, zog er seine Sweatjacke aus und reichte sie ihr: ,,Hier.", murmelte er und wartete darauf, dass sie seine Jacke nahm.
Normalerweise machte er so was nur bei Frauen, die er rumkriegen wollte, aber bei Avelin war das anders. Sie war so was wie eine gute Freundin für ihn gewesen, also war das jetzt eine freundschaftliche Geste seinerseits -- auch wenn es völlig untypisch für ihn war. «

Bei Avelin




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